Skk Presseberichte

 

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Donnerstag 08 Dez 2017

Bundesnetzagentur startet Solarausschreibung mit einem Volumen von 200 Megawatt

07.12.2017: Die Bundesnetzagentur hat die neue Ausschreibung des Jahres 2018 für Solarkraftwerke gestartet. Zeitgleich schickte die Behörde auch die Ausschreibung für Onshore-Windkraft auf den Weg. Gebotstermin ist jeweils der 1. Februar 2018. In den Ausschreibungen werden die Zuschläge nach dem Gebotspreisverfahren vergeben. Dabei erhält jeder Anlagenbetreiber eine Förderung in der Höhe, die seinem individuellen Gebot entspricht. Ausnahmen bilden Bürgerenergiegesellschaften.
Für Solaranlagen beträgt das Höchstgebot 8,84 Cent pro Kilowattstunde. Die Gebote mit dem niedrigsten Gebotswert erhalten den Zuschlag, bis das Volumen der Ausschreibungsrunde von 200 Megawatt erreicht ist. Es ist bereits die vierte Ausschreibungsrunde. Eine gemeinsame technologieübergreifende Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen wird erstmalig zum 1. April 2018 durchgeführt.
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Jinko Solar mit deutlichem Gewinnrückgang im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr

07.12.2017: Die chinesische Jinko Solar Holding Co. hat im dritten Quartal dieses Jahres Module in einer Größenordnung von 2.374 Megawatt verkauft, was einem Rückgang von 17,7 Prozent gegenüber 2.884 Megawatt im zweiten Quartal 2017 und einem Anstieg von 47,8 Prozent gegenüber 1.606 Megawatt im 3. Quartal 2016 entspricht. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf 6,42 Milliarden Renminbi Yuan (821 Millionen Euro), eine Steigerung von 20,4 Prozent gegenüber Q3 2016.
Das operative Ergebnis betrug 91,9 Millionen Yuan (11,7 Millionen Euro), verglichen mit 433,3 Millionen Yuan im dritten Quartal 2016. Der Nettogewinn betrug 11,3 Millionen Yuan (1,4 Millionen Euro), ein signifikanter Rückgang im Vergleich zu 233,7 Millionen Yuan im dritten Quartal 2016.
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VzNRW: Solaranlagen werden oft zu teuer verpachtet

07.12.2017: Die Verbraucherzentrale NRW hat stichprobenartig in 13 Städten des Bundeslandes untersucht, ob es sich lohnt, eine Solaranlage vom örtlichen Energieversorger zu pachten. Die Antwort tendiert eher zu »nein«. Beim Schlusslicht Stadtwerke Hilden etwa machte der angenommene Fünf-Personen-Beispielhaushalt über eine Pachtzeit von 18 Jahren 8.734 Euro Verlust gegenüber der Anschaffung einer eigenen Solaranlage. In anderen Orten konnte derselbe Beispielhaushalt ein Plus von bis zu 869 Euro verbuchen, etwa bei den Wuppertaler Stadtwerken.
Insgesamt erwiesen sich in der Beispielrechnung nur 3 der 13 Angebote unter den zugrundeliegenden Annahmen als wirtschaftlich. Die drei positiven Salden lagen zwischen 83 und 869 Euro, die Verluste bei den zehn anderen summierten sich indes auf 409 bis 8.734 Euro.
Die Gründe für diese Diskrepanz zwischen Angebotsbewerbung und Wirtschaftlichkeit in der Beispielrechnung liegen den Angaben zufolge insbesondere in der Höhe des angenommenen Eigenverbrauchs, in der zugrunde gelegten Stromtarifpreisentwicklung, im betrachteten Nutzungszeitraum sowie im Leistungsumfang mit teils einzubeziehenden Zusatzkosten.
Manch ein Pachtangebot der örtlichen Energieversorger sei »schlicht inakzeptabel«, sagt Udo Sieverding, Leiter des Bereichs Energie der Verbraucherzentrale NRW. Dass das Pachten in manchen Orten ein Verlustgeschäft von mehreren Tausend Euro ist, werde »im Gesamtkonzert der lauten Werbebotschaften nicht immer deutlich genug, sondern kann darin schnell untergehen«. Die Verbraucherzentrale NRW prüfe rechtliche Schritte gegen die Darstellung finanzieller Vorteile in einzelnen Angebotsbewerbungen.
Für Verbraucher sei es schwierig, die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen zu beurteilen, sagt Sieverding. Bei Pachtmodellen komme hinzu, dass sie als Rundum-sorglos-Pakete erscheinen könnten. Allerdings umfasse nur ein Teil der Pachtangebote auch Wartung, Instandhaltung und Versicherung der Anlage - bei den anderen kommen dafür noch Zusatzkosten auf die Haushalte zu.
Die Untersuchung »Pachtmodelle für Photovoltaikanlagen« gibt es als PDF (21 Seiten) kostenfrei unter »www.verbraucherzentrale.nrw« (Presse).
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Donnerstag 04 Dez 2017

Falck Renewables kauft 92-Megawatt-Anlage in den USA von Recurrent Energy

04.12.2017: Der italienische Projektentwickler und Anlagenbetreiber Falck Renewables S.p.A. hat den Kauf des »IS-42« genannten Solarkraftwerks in North Carolina, USA, mit einer Leistung von 92 Megawatt abgeschlossen. Falck erwarb über die Tochtergesellschaft Falck Renewables IS 42 LLC indirekt 99 Prozent der Anteile von Recurrent Energy LLC, Tochter des Modulherstellers Canadian Solar Inc. Der Kaufpreis belief sich auf insgesamt 43 Millionen Dollar (36 Millionen Euro).
Das Kraftwerk ging Ende September ans Netz und liefert den Ertrag im Rahmen eines langfristigen Vertrages an den Versorger Duke Energy. Die Ingenieurdienstleistungen hatte Depcom Power übernommen. Das Unternehmen wird auch für den Betrieb und Unterhalt zuständig sein. Für Falck ist dies eigenen Angaben zufolge das erste Projekt in den USA.
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Capital Stage erwirbt zwei Solarparks in den Niederlanden

04.12.2017: Der Hamburger Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage AG hat erstmals zwei Solarparks in den Niederlanden erworben. Die beiden Photovoltaikanlagen verfügen über eine Gesamterzeugungsleistung von 47,6 Megawatt und sollen voraussichtlich im Oktober 2018 an das Stromnetz angeschlossen werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 44,5 Millionen Euro.
Die Solarparks in Melissant und Ooltgensplaat befinden sich beide in der Provinz Südholland (Zuid-Holland). Sie verfügen über eine Leistung von 10,0 beziehungsweise 37,6 Megawatt. In den ersten 15 Jahren erhalten die Projekte eine Einspeisevergütung von 10,7 Cent pro Kilowattstunde. Verkäufer der Photovoltaikanlagen ist der niederländische Projektentwickler Sunstroom Engineering B.V. Mit der Akquisition steigt die Erzeugungsleistung aller Photovoltaikanlagen von Capital Stage eigenen Angaben zufolge auf über 770 Megawatt und die des Gesamtportfolios auf rund 1,5 Gigawatt.
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Comtec Solar kündigt Wafer-Liefervertrag mit Mission Solar

04.12.2017: Die Comtec Solar HK Ltd, Tochter des chinesischen Waferherstellers Comtec Solar Systems Group Ltd., hat den Wafer-Liefervertrag mit dem US-Zellhersteller Mission Solar Energy LLC gekündigt. Gemäß der Aufhebungsvereinbarung ist jede Partei damit vollständig von allen ihren jeweiligen Pflichten und Verbindlichkeiten befreit.
Die Gesellschaften hatten den Vertrag am 30. Dezember 2013 abgeschlossen. Comtec HK hätte von Juni 2014 bis Juli 2017 monokristalline Siliziumwafer mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt an Mission liefern sollen. Comtec zufolge wurden die vereinbarten Mengen jedoch nicht vollständig von Mission angefordert und abgenommen. Überdies rechneten die Unternehmen nicht damit, dass die Amerikaner ihren Teil der Vereinbarung in einem überschaubaren Zeitraum erfüllen könnten.
Wie berichtet, hatte Mission Solar bereits im Oktober 2016 angekündigt, die Produktionslinie für Solarzellen zu schließen. Im Februar 2017 erklärte die texanische Firma, 170 der verbleibenden 294 Mitarbeiter zu entlassen.
Comtec hatte demgegenüber in seinem Geschäftsbericht für 2016 darauf hingewiesen, die Gruppe wolle ihr nachgelagertes Solargeschäft ausbauen und die Entwicklung eigener Solarprojekte vorantreiben. Durch die Beendigung des Wafer-Liefervertrages erhalte das Unternehmen nun mehr Flexibilität, diese Pläne zu verfolgen, erklärte das Management.
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Donnerstag 15 Juni 2017

Kabinett verabschiedet Novelle der Grenzüberschreitenden Erneuerbare-Energien-Verordnung

14.06.2017: Das Bundeskabinett hat die Novelle der »Grenzüberschreitenden Erneuerbare-Energien-Verordnung« (GEEV) verabschiedet. Damit würden die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2017 (EEG 2017) umgesetzt, wonach Ausschreibungen für erneuerbare Energien im Umfang von fünf Prozent der jährlich zu installierenden Leistung (etwa 300 Megawatt) für die Teilnahme von Anlagen aus anderen EU-Mitgliedstaaten geöffnet werden sollen, heißt es in einer Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums. Dies gehe auf eine Einigung mit der Europäischen Kommission im Rahmen des beihilferechtlichen Genehmigungsverfahrens zum Erneuerbare-Energien-Gesetz zurück.
Auf Basis dieser Einigung wurde 2016 mit Dänemark eine Pilotöffnung im Rahmen der Pilotausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen durchgeführt; jeder der Kooperationspartner initiierte eine Ausschreibung, die für Anlagen auf dem Hoheitsgebiet des jeweils anderen geöffnet wurde. Deutschland führte eine Photovoltaikausschreibung mit einem Volumen von 50 Megawatt (MW) durch, an der sich neben Anlagen mit Standort in Deutschland auch Anlagen mit Standort in Dänemark beteiligen konnten. Im Gegenzug öffnete Dänemark eine Ausschreibung mit einem Volumen von 20 MW anteilig im Umfang von 2,4 MW für Anlagen mit Standort in Deutschland.
Bislang war die Öffnung von Ausschreibungen im Rahmen einer Pilotphase nur für Photovoltaikanlagen möglich. Mit der Novelle der GEEV werden auch grenzüberschreitende Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land ermöglicht.
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PV-Ausschreibung: Zuschlag für 32 Gebote für 201 Megawatt

14.06.2017: Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen der Ausschreibung für Solaranlagen 32 Gebote mit einem Umfang von 201 Megawatt bezuschlagt. Während bei der letzten Ausschreibungsrunde das niedrigste Gebot noch bei 6,00 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) lag, betrug der höchste Zuschlagswert der Juni-Ausschreibung nur 5,9 ct/kWh. In dieser Runde waren zum ersten Mal seit einem Jahr Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten in Bayern und Baden-Württemberg zugelassen. Bisher haben nur diese beiden Bundesländer eigene Verordnungen auf der Grundlage der im EEG enthaltenen Länderöffnungsklausel verabschiedet. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert sank im Vergleich zur Vorrunde um 0,9 ct/kWh auf 5,66 ct/kWh.
Von den Geboten, die einen Zuschlag erhalten haben, bezogen sich 19 in einem Umfang von 124 Megawatt auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten. 18 dieser Gebote beziehen sich auf Projekte in Bayern, nur eines auf ein Projekt in Baden-Württemberg. Das Kontingent für solche Projekte in diesen Bundesländern ist für dieses Jahr noch nicht ausgeschöpft.
Insgesamt sind 133 Gebote mit einem Volumen von 646 Megawatt für die Juni-Ausschreibungsrunde bei der Bundesnetzagentur eingegangen. Davon beziehen sich 52 Bieter auf Acker- und Grünflächen in benachteiligten Gebieten. Das Ausschreibungsvolumen von 200 Megawatt war damit deutlich überzeichnet. Es wurden 17 Gebote ausgeschlossen, da sie die Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllten. Die erfolgreichen Bieter müssen bis zum 3. Juli 2017 eine finanzielle Zweitsicherheit stellen, da der Zuschlag ansonsten erlischt.
In einer ersten Stellungnahme erklärte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), das Ergebnis sei ein »Beleg für das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis der Photovoltaik«. Es gebe »keinen Grund, den Photovoltaikausbau weiter zu deckeln.« Im Kraftwerksmaßstab erzeugter Solarstrom habe inzwischen in Deutschland die Erzeugungskosten von Strom aus neu errichteten fossil befeuerten Kraftwerken unterschritten.
Der jüngste Preisrückgang in Höhe von 14 Prozent gegenüber der letzten Ausschreibungsrunde im Frühjahr dieses Jahres geht nach BSW-Auffassung nicht nur auf die jüngsten weiteren Preissenkungen bei der Photovoltaik zurück. Einen Einfluss habe auch die Öffnung der Standortkulisse im Freistaat Bayern und in Baden-Württemberg gehabt. Beide Bundesländer verabschiedeten Verordnungen, wonach in beschränktem Umfang auch landwirtschaftliche Flächen in sogenannten benachteiligten Gebieten als Standorte für Solarparks genutzt werden dürfen. Der Anteil der Auktionsgewinner aus Bayern habe sich in der Folge gegenüber der letzten Auktionsrunde von 16 Prozent auf 56 Prozent mehr als verdreifacht.
»Die Ausbaubremsen für die Solarenergie müssen jetzt gelöst werden«, fordert BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Weitere Kostensenkung von Solarstrom seien möglich, wenn »die Standortbeschränkungen für neue Solarparks weiter gelockert werden«. Nicht zielführend sei es nach BSW-Einschätzung hingegen, Solar- und Windkraft künftig gegeneinander in den Wettbewerb zu stellen, wie es von der Europäischen Union ab 2018 in einer ersten Pilotausschreibung gefordert wird.
Photovoltaik deckt in Deutschland inzwischen rund sieben Prozent des Strombedarfs.
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Freitag, 09 Juni 2017

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USA installierten zwei Gigawatt Solarleistung im ersten Quartal

08.06.2017: In den USA wurde im ersten Quartal dieses Jahres 2.044 Megawatt Solarleistung neu installiert. Die Systemkosten fielen bei Photovoltaikanlagen im Kraftwerksmaßstab erstmals unter die Marke von einem Dollar pro Watt. Dies ermittelten das Analystenhaus GTM Research und die amerikanischen Solarindustrievereinigung SEIA (Solar Energy Industries Association). Laut »U.S. Solar Market Insight Report« war das letzte Quartal das sechste in Folge, in dem mehr als zwei Gigawatt Photovoltaikleistung installiert wurde.
Obwohl der Markt kleiner privaten und gewerblichen Solarstromanlagen im Quartalsvergleich zurückging, erwarten GTM und SEIA, dass es auch hier im Jahresvergleich ein Wachstum geben wird. Der Markt für Großkraftwerke wird insbesondere davon getrieben, dass es im vergangenen Jahr eine Reihe von Anlagen gab, die gleichsam als Überhang 2016 nicht mehr ans Netz genommen wurden, nachdem im Dezember 2015 die Steuererleichterung für Anlagenbauer ITC (Investment Tax Credit) entgegen den Erwartungen überraschenderweise doch noch über das Jahr 2016 hinaus um fünf Jahre verlängert wurden und der Installationsdruck zum Jahresende weggefallen war. Diese Anlagen würden nunmehr fertig gestellt und in Betrieb genommen, so der Report.
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  Indien besteuert Solarmodule und Zellen mit fünf Prozent


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08.06.2017: Im Mai hatte die indische Regierung angekündigt, Solarmodule und Zellen sollten ab Juli mit einer der Mehrwertsteuer vergleichbaren Verbrauchssteuer (Goods and Services Tax, GST) in Höhe von 18 Prozent belegt werden. Zuvor lag diese Steuer für Module und Zellen bei null. Kurz nach dieser Ankündigung war nicht nur die Branche verunsichert. Selbst aus dem Ministerium für neue und erneuerbare Energien MNRE (Ministry of New and Renewable Energy) hatte es Kritik an den Plänen zur Steuererhöhung gegeben.
Erst nach einem Treffen des für die GST zuständigen Gremiums wurde jetzt die Konfusion beendet: Indiens Finanzminister Arun Jaitley bestätigte, dass die Steuerrate auf Solarmodule und -zellen nicht bei 18 Prozent, sondern bei lediglich fünf Prozent liegen werde.
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IFC übernimmt Finanzierung von 40-Megawatt-Kraftwerk in Mosambik

08.06.2017: Die zur Weltbank-Gruppe gehörende Internationale Entwicklungsbank IFC (International Finance Corp) hat Mosambik für ein 40,5 Megawatt leistendes Solarkraftwerk finanzielle Unterstützung in Höhe von 55 Millionen Dollar (49 Millionen Euro) zugesagt. Standort dieses ersten Großkraftwerks des Landes ist Mocuba in der Provinz Zambezi. Die IFC gibt dabei einen Kredit von 19 Millionen Dollar, weitere 19 Millionen Dollar stammen aus dem Weltbank-Klimaschutzfonds (Climate Investment Funds) und ein Bankenkonsortium wird 17 Millionen Dollar beisteuern. Finanzierungslücken im Rahmen dieser Vorfinanzierung werden von dem Afrikanische Infrastrukturfonds sowie weiteren Instituten übernommen.
Die Anlage wird von dem norwegischen unabhängigen Stromerzeuger und Solarkraftwerksbetreiber Scatec Solar, dem norwegischen Staatsfonds Norfund sowie vom staatlichen Stromversorger Electricidade de Moçambique (EdM) gebaut. Der Ertrag geht im Rahmen eines auf 25 Jahre angelegten Abnahmevertrages an EdM.
In einer Mitteilung von Scatec von November letzten Jahres wird der Jahresertrag auf 77.000 Megawattstunden prognostiziert. Die Gesamtinvestitionen bezifferte das Unternehmen seinerzeit auf 80 Millionen Dollar (73 Millionen Euro). Die Finanzierung erfolgt gemeinsam durch Scatec Solar (52,5 Prozent), KLP Norfund Investments (22,5 Prozent) und EdM (25 Prozent).
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IBC nimmt in Indien 22-Megawatt-Anlage in Betrieb

08.06.2017: Die IBC Solar AG hat in Indien ein »Phalodi« genanntes und 22,5 Megawatt leistendes Solarkraftwerk in Betrieb genommen. Die Anlage befindet sich in der Nähe von Phalodi im Bundesstaat Rajasthan. Das Projekt war eine Kooperation der indischen IBC Solar Projects Private Ltd. mit deren deutschen Muttergesellschaft IBC Solar AG aus Bad Staffelstein. Der IBC Solar AG oblag neben Ingenieursdienstleistungen auch die technische Überwachung, während die indische Tochter für die Bauausführung vor Ort verantwortlich war. Auftraggeber und Investor ist die LN Bangur Group, die bereits in der Vergangenheit mit IBC kooperierte, etwa in Bhadla (2014) und Pokhran (2015).
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Eosol baut PV-Kraftwerke in Mexiko mit einer Leistung von insgesamt 283 Megawatt


07.06.2017: Der spanische Projektentwickler Eosol Energy wird im mexikanischen Bundesstaat Durango drei Solarkraftwerke mit einer Leistung von kumuliert 283,6 Megawatt errichten. Nach Angaben der Regierung des Bundesstaates beläuft sich das Investitionsvolumen auf rund 250 Millionen Dollar.
Der Bau des ersten Projekts mit 108 Megawatt beginnt im August, mit der Fertigstellung wird im Juli 2018 gerechnet. Die Investition beträgt 100 Millionen Dollar. Das zweite Projekt mit 57,6 Megawatt startet im Februar nächsten Jahres und soll zum Jahresende ans Netz angeschlossen werden. Die Investition beläuft sich auf 50 Millionen Dollar. Das dritte Projekt mit 118 Megawatt Leistung und einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Dollar befindet sich noch in der Entwicklungsphase.
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Canadian Solar steigert Verkäufe, senkt den Umsatz und schreibt Verluste in Q1

07.06.2017: Die Canadian Solar Inc. hat im 1. Quartal 2017 einen Umsatz in Höhe von 677 Millionen Dollar (601 Millionen Euro) verbucht, ein Rückgang von 6,2 Prozent gegenüber Q1 2016. Die Modulverkäufe beliefen sich auf 1.489 Megawatt, im Vergleichsquartal des Vorjahres waren es 1.172 Megawatt. Der operative Verlust betrug 2,3 Millionen Dollar (2,04 Millionen Euro) gegenüber einem Gewinn von 38,4 Millionen Dollar (34 Millionen Euro) im 1. Quartal 2016. Die Konzernverluste beliefen sich im Berichtszeitraum auf 13,3 Millionen Dollar (11,8 Millionen Euro) im Vergleich zu einem Gewinn von 22,6 Millionen Dollar (20 Millionen Euro) in Q1 2016. Im zweiten Quartal erwartet Canadian Solar Modulverkäufe bis 1.580 MW sowie einen Umsatz von 615 bis 635 Millionen Dollar.
Mit Stand Ende März betreibt Canadian Solar Solarkraftwerke in einer Größenordnung von 1.156 Megawatt (MW). Die Pipeline mittel- und langfristiger Projekt umfasst rund 2,16 Gigawatt (GW), davon 626 MW in Japan, 401 MW in den USA, 400 MW in China, 399 MW in Brasilien, 144 MW in Indien, 118 MW in Australien, 68 MW in Mexiko sowie sechs Megawatt in Afrika. Das Unternehmen plant, die Produktionskapazitäten bis zum Jahresende zu steigern auf 1,1 GW bei Ingots, 4,0 GW bei Wafern, 4,49 GW bei Zellen sowie 7,04 Gigawatt bei den Modulen.
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Sonnedix kauft Aloe Energy mit 67-Megawatt-Solarportfolio in Frankreich

07.06.2017: Der unabhängige Stromerzeuger Sonnedix hat Aloe Energy übernommen, einen Projektentwickler sowie Betreiber von Solarkraftwerken mit einer Leistung von 67 Megawatt in Frankreich. Verkäufer ist ein Konsortium von Aloem, Ardian Infrastructure und Debiopharm Investment.
Es ist die fünfte Übernahmen des Unternehmens innerhalb der vergangenen 18 Monaten mit einer Gesamtleistung von 300 Megawatt und Unternehmenswerten in einer Größenordnung von 1,4 Milliarden Euro. Mit den Käufen hat Sonnedix seine Pipeline von Solarkraftwerken auf 600 Megawatt ausgebaut. In Frankreich besitzt das Unternehmen nunmehr Photovoltaikanlagen mit 155 Megawatt Leistung, in Italien und Spanien sind es nochmals jeweils mehr als 100 Megawatt.
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IBC Solar stellt in Japan zwei Solarkraftwerke mit zusammen 3,5 Megawatt fertig

07.06.2017: Die IBC Solar Energy GmbH, zuständig für die internationale Projektentwicklung der IBC Solar AG aus Bad Staffelstein, hat in den japanischen Präfekturen Saitama und Ibaraki zwei Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 3,5 Megawatt installiert. Der Ertrag wird für 32 Yen (25,8 Cent) sowie 27 Yen (21,8 Cent) pro Kilowattstunde in das Netz eingespeist.
Nach Unternehmensangaben wurden beide Projekte an die Investoren BRUC Capital und Macquarie Capital schlüsselfertig verkauft. Sie sind Teil einer Rahmenvereinbarung über den Bau von Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 37 Megawatt. Der Vertrag mit der Investorengruppe beinhaltet auch das Vorkaufsrecht über die erweiterte Projektpipeline von IBC Solar in Japan für die nächsten drei Jahre mit einem geschätzten zusätzlichen Volumen von bis zu 150 Megawatt.
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Donnerstag, 13 April 2017

 

Wirtschaft

PPVX mit leichtem Plus

12.04.2017: Der PHOTON Photovoltaik-Aktien Index PPVX stieg in der vergangenen Woche um 0,5 Prozent und notierte am letzten Freitag bei 1.022 Punkten. Seit Jahresbeginn hat der Index damit 6,1 Prozent zugelegt. Der PPVX-Vergleichswert NYSE Arca Oil stieg in der vergangenen Woche um 0,7 Prozent. Seit Jahresbeginn haben die Ölaktien damit ein Minus von 7,3 Prozent.
Im langjährigen Vergleich seit 2003 liegt der PPVX mit plus 263 Prozent rund 101 Prozentpunkte vor dem NYSE Arca Oil mit plus 162 Prozent. Der kumulierte Börsenwert der 30 PPVX-Unternehmen beträgt unverändert rund 21,1 Milliarden Euro.
Die größten Kursgewinne seit Jahresanfang haben Sino-American Silicon Products (48 Prozent), JA Solar (41 Prozent) und United Photovoltaics Group (32 Prozent). Die größten Gewinner der letzten Woche waren Shunfeng International (14 Prozent) und Daqo New Energy (4 Prozent), die größten Verlierer 8point3 Energy Partners (minus 12 Prozent) und SMA Solar Technology AG (minus 6 Prozent).
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Wirtschaft

PVA sieht »Engpässe bei Modulen und Wechselrichtern« in Österreich

12.04.2017: Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) beklagt »Engpässe bei der Lieferung von Modulen und sogar bei Wechselrichtern«, führt dies indes nicht näher aus. Allerdings warnt der Verband vor etwaigen »längeren Lieferzeiten« sowie »Preisanstiegen« und rät künftigen Anlagenbetreibern, »die eine Förderung aus dem Topf des Klima- und Energiefonds nutzen möchten, sich zeitnah Module und Wechselrichter zu sichern«.
Zurzeit ist eine »kleine Ökostromnovelle« in der Abstimmung, die einige Hemmschuhe beim Photovoltaikausbau beseitigen soll. Laut PVA sollten Gemeinschaftsanlagen in Gebäuden mit mehreren Nutzern im Rahmen der Novelle des Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG-Novelle) ermöglicht werden.
Zweiter Streitpunkt sei das Fördervolumen beim Eigenverbrauch. »Derzeit gehen durch die Regelung, dass die installierte Leistung als Bewertungsgrundlage genommen wird und nicht die gelieferte Strommenge, pro Jahr mindestens zwei Millionen Euro vom gesetzlichen Fördervolumen für den Photovoltaikausbau verloren.«
Überdies gehe es um einen gesicherten Anteil der Förderung für Bürgeranlagen, »wo auch kleine Anleger, die über keine eigenen Flächen verfügen, an der Energiewende teilnehmen können«.
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EEG-Umlagekonto ist wieder mit mehr als 5,1 Milliarden Euro im Plus

12.04.2017: Das Guthaben auf dem von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern geführten EEG-Umlagenkonto ist zum 31. März mit 5,13 Milliarden Euro im Plus, das sind gut eine halbe Milliarde Euro mehr als im Februar mit einem Überschuss von 4,57 Milliarden Euro. Bereits von Januar auf Februar war der Kontostand um eine Milliarde Euro gestiegen.
Die verbuchten Einnahmen betrugen im März 2,38 Milliarden Euro (Februar 2,41 Milliarden Euro, Januar 2,21 Milliarden Euro), davon stammen 2,18 Milliarden Euro aus Zahlungen der EEG-Umlage.
Dem gegenüber standen im März Ausgaben von rund 1,8 Milliarden Euro (Februar 1,4 Milliarden Euro, Januar 1,53 Milliarden Euro), davon gut 1,8 Milliarden Euro an Zahlungen für Einspeisevergütungen und Direktvermarktung (Februar 1,39 Milliarden Euro) Januar 1,530 Milliarden Euro).
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Wirtschaft

Trina Solar bringt beidseitiges PERC-Modul »Duomax Twin« auf den Markt

12.04.2017: Die chinesische Trina Solar Ltd hat die Markteinführung eines neuen Moduls namens »Duomax Twin« angekündigt. Es handele sich dabei um ein Modul mit beidseitigen PERC-Zellen, das an der Vorder- und Rückseite Strom erzeugt.
Nach Unternehmensangaben böte »Duomax Twin« Im Vergleich zu herkömmlichen einseitigen Modulen eine Kapazitätssteigerung von bis zu 25 Prozent.
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Montag, 10 April 2017

Wirtschaft

GCL-Poly will Produktionskapazität von Polysilizium um 40.000 Tonnen erweitern

09.04.2017: Die chinesische GCL-Poly Energy Holdings Limited will seine Polysiliziumproduktion in der chinesischen Provinz Xinjiang auf 60.000 Tonnen aufstocken. Dazu werde nach Unternehmensangaben zum einen die bisherige Produktion in Xuzhou mit 20.000 Tonnen nach Xinjiang verlagert, zum anderen die Fabrik dort um eine Produktionskapazität von 40.000 Tonnen aufgestockt. Die Investition wird auf rund 5,68 Milliarden Renminbi Yuan (777 Millionen Euro) beziffert, wovon GCL zwei Milliarden selber finanziert. Für den fehlenden Rest gebe es bereits »potenzielle Investoren mit Interesse an dem Projekt«. Etwaige Vereinbarungen seien allerdings noch nicht geschlossen worden.
Die erste Phase des Neubaus mit 20.000 Tonnen soll im 2. Quartal 2018 betriebsbereit sein, die Produktionsstätte der übrigen 20.000 Tonnen dann Ende nächsten Jahres. Anschließend beginnt der Umzug von Xuzhou nach Xinjiang. Die vollständige Betriebsbereitschaft stehe 2020 zur Verfügung.
Nach der Fertigstellung will das Unternehmen seine jährliche Produktionskapazitäten auf insgesamt 115.000 Tonnen ausweiten.
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8point3 Energy Partners steigert Umsatz und senkt Verluste

09.04.2017: 8point3 Energy Partners LP, ein Joint Venture und die Betreibergesellschaft der beiden US-Konzerne First Solar, Inc. und Sunpower Corporation, erzielte im ersten Geschäftsquartal dieses Jahres, das am 28. Februar endete, einen Umsatz in Höhe von 9,9 Millionen Dollar (9,35 Millionen Euro), ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres mit 7,1 Millionen Dollar). Die Verluste reduzierten sich im Jahresvergleich von 7,1 Millionen Dollar auf 5,3 Millionen Dollar.
Für das laufende zweite Geschäftsquartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 14 bis 16 Millionen Dollar sowie einem Gewinn zwischen drei und fünf Millionen Dollar. Für das gesamte Bilanzjahr erwartet die Gesellschaft einen Umsatz von 63,3 bis 66,7 Millionen Dollar sowie einen Gewinn von 27 bis 32,6 Millionen Dollar.
First Solar hatte kürzlich verkündet, man wolle seine Beteiligung an 8Point3 Energy restrukturieren und eventuell auch abgeben, um hinreichend Finanzmittel für die bereits im vergangenen Jahr verlautbarte Einführung seiner neuen Module der »Serie 6« verfügbar zu haben (wir berichteten). Sunpower hatte sich anschließend ähnlich geäußert, allerdings auch eine Suche nach neuen Joint-Venture-Partnern nicht ausgeschlossen.
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Kaco erwartet 2017 einen Inverterabsatz von 2,5 Gigawatt

09.04.2017: Der Wechselrichterhersteller Kaco New Energy GmbH aus Neckarsulm meldet eine Inverter-Auftragseingang von 600 Megawatt im ersten Quartal dieses Jahres. Hauptgrund sei die steigende Nachfrage nach dem Wechselrichter des Typs »Blueplanet 50.0 TL3 INT«, der Mitte 2016 in den Markt eingeführt wurde. Dies habe insbesondere zu einem Wachstum im Nahen Osten, in der Türkei und in Indien geführt, teilt das Unternehmen mit. Für das Gesamtjahr rechnet man 2017 mit Wechselrichterverkäufen in Höhe von 2,5 Gigawatt.
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Freitag, 7 April 2017

Wirtschaft

Bundesnetzagentur schreibt 200 Megawatt Photovoltaikleistung aus

06.04.2017: Die Bundesnetzagentur hat die zweite Ausschreibungsrunde für Solaranlagen nach dem novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2017) eröffnet. Ab dieser Runde besteht die Möglichkeit, Gebote für Projekte auf Ackerland- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten der Länder Baden-Württemberg und Bayern abzugeben, nachdem beide Länder entsprechende Verordnungen erlassen haben: Für Baden-Württemberg sind pro Kalenderjahr Zuschläge mit einem Volumen von bis zu 100 Megawatt möglich, Bayern erlaubt bis zu 30 Zuschläge (maximal 300 Megawatt). Die Gebote müssen sich auf Projekte in benachteiligten Gebieten beziehen. Dies sind Gebiete, auf denen landwirtschaftliche Produktion durch naturbedingte Nachteile behindert ist. Andere Bundesländer haben bisher keine Verordnungen hierzu erlassen, so dass die Gebote dort auf die Flächen nach dem EEG beschränkt bleiben.
Für diesen Gebotstermin beträgt das Höchstgebot 8,91 Cent pro Kilowattstunde bei einem Ausschreibungsvolumen von 200 Megawatt. Die Gebote mit der niedrigsten Förderhöhe erhalten den Zuschlag, bis das Volumen der jeweiligen Ausschreibungsrunde erreicht ist. Es gilt das Gebotspreisverfahren, so dass der Zuschlagswert dem jeweils angebotenen Wert entspricht. Bieter können ihre Gebote bis zum 1. Juni 2017 abgeben.
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Fraunhofer ISE: Durch Photovoltaik lassen sich bei Nutzfahrzeugen Kosten sparen

06.04.2017: Florida Power & Light Company (FPL), drittgrößter Stromversorger der USA, will den Anteil seiner konventionellen Öl- und Kohlekraftwerke am Energiemix seines Versorgungsgebietes deutlich herunterfahren. Eigenen Angaben zufolge plant das Unternehmen, von 2017 bis 2023 pro Jahr 300 Megawatt Photovoltaikleistung neu zu installieren, mithin 2,1 Gigawatt.
Darin sind bereits die 600 Megawatt enthalten, die – wie angekündigt - in den Jahren 2017 und 2018 in Bearbeitung sind. Demnach werden vier je 74,5 Megawatt leistende Anlagen von Blattner Energy bis Ende 2017 fertig gestellt, teilte der Versorger im März mit. Vier weitere solcher Anlagen installiert bis Anfang März 2018 Black & Veatch. Der Ingenieurdienstleister hat für FPL bereits vier Anlagen gleicher Größe zum Jahresende 2016 fertig gestellt.
Die Standorte zum Aufbau der verbleibenden 1,5 Gigawatt werden derzeit gesucht und entwickelt.
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Wirtschaft

Florida Power will in den kommenden sieben Jahren 2,1 Gigawatt Solarleistung installieren

05.04.2017: Die Juwi Renewable Energies (Pty) Ltd, südafrikanische Tochter der deutschen Juwi-Gruppe hat auf dem Dach des 13.000 Quadratmeter großen Parkdecks der Brooklyn Mall in Pretoria, Südafrika, 9.600 Module der First Solar Inc. mit einer Leistung von insgesamt 1,1 Megawatt installiert.
Mit dem Anlagenertrag von rund zwei Millionen Kilowattstunden werden die Ladenmieter der Mall beliefert. Nach Angaben des zuständigen Juwi-Projektingenieurs Coen Fourie werde die Dachanlage knapp zehn Prozent des Strombedarfs des Einkaufszentrums decken.
Für den gleichen Bauherren, den Immobilienkonzern Growthpoint, hatte Juwi bereits Ende 2016 das Einkaufszentrum Northgate in Johannisburg mit einer Ein-Megawatt-Dachanlage ausgestattet.
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Donnerstag, 6 April 2017

Wirtschaft

Juwi nimmt 1,1-Megawatt-Aufdachanlage in Südafrika in Betrieb

05.04.2017: Die Juwi Renewable Energies (Pty) Ltd, südafrikanische Tochter der deutschen Juwi-Gruppe hat auf dem Dach des 13.000 Quadratmeter großen Parkdecks der Brooklyn Mall in Pretoria, Südafrika, 9.600 Module der First Solar Inc. mit einer Leistung von insgesamt 1,1 Megawatt installiert.
Mit dem Anlagenertrag von rund zwei Millionen Kilowattstunden werden die Ladenmieter der Mall beliefert. Nach Angaben des zuständigen Juwi-Projektingenieurs Coen Fourie werde die Dachanlage knapp zehn Prozent des Strombedarfs des Einkaufszentrums decken.
Für den gleichen Bauherren, den Immobilienkonzern Growthpoint, hatte Juwi bereits Ende 2016 das Einkaufszentrum Northgate in Johannisburg mit einer Ein-Megawatt-Dachanlage ausgestattet.
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Enel baut in Mexiko 238-MW-Solarkraftwerk

05.04.2017: Enel Green Power México (EGPM), Tochter des italienischen Versorgers Enel S.p.A., hat mit dem Bau eines »Don José« genannten Photovoltaikkraftwerks mit einer Leistung von 238 Megawatt in Mexiko begonnen. Standort ist San Luis de la Paz im Bundesstaat Guanajuato. Der Ertrag der 220 Millionen Dollar teuren Anlage wird auf 539 Gigawattstunden prognostiziert.
Enel hatte im Rahmen der Ausschreibung für langfristig angelegte Energieprojekte im vergangenen Jahr den Zuschlag für das Kraftwerk erhalten. Erst vor wenigen Tagen verkündete Enel den Baubeginn des 754 Megawatt leistenden »Villanueva«-Solarpark im mexikanischen Bundesstaat Coahuila (wir berichteten).
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Upsolar führt seine schwimmende Solartechnologie in Europa ein

05.04.2017: Upsolar System Italia Srl., die italienische Tochtergesellschaft des chinesischen Projektentwickler und Modulherstellers Upsolar Group, will schwimmende Photovoltaikanlagen in Europa einführen. Das Untenehmen werde eine Struktur einsetzen, die von dem auf schwimmende Plattformen spezialisierten italienischen Designunternehmen Koine Multimedia entwickelt wurde.
Die Solaranlage besteht den Angaben zufolge aus Modulen von Upsolar, die auf einem auf Schwimmern aus hochdichtem Polyethylen angebrachten, galvanisierten Stahlrahmen montiert sind und mit Nylonkabeln verankert werden. Das umgebende Wasser agiere wie ein Kühlsystem, das die Betriebstemperatur der Module reduziert, den Wirkungsgrad steigere und ihre Lebensdauer verlängere. Details wurden nicht genannt.
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IHS Markit: 2017 könnten weltweit 79 Gigawatt Photovoltaikleistung neu installiert werden

05.04.2017: Das britische Analystenhaus IHS Markit Ltd. schätzt, dass 2017 die weltweit neu installierte Photovoltaikleistung gegenüber 2016 um rund zwei Prozent auf 79 Gigawatt wachsen könnte. Der größte Markt bleibt China, der allerdings um 16 Prozent auf 26 Gigawatt neu installierte Leistung schrumpft (2016: 31 Gigawatt). Die USA installierten 2016 rund 15 Gigawatt, dort könnte der Markt 2017 um rund drei Gigawatt zurückgehen, insbesondere bei den Großkraftwerken. Der japanische Markt war bereits von 2015 auf 2016 um 23 Prozent eingebrochen, jetzt prognostiziert IHS einen weiteren Rückgang um nochmals zehn Prozent. Damit fielen die Japaner auf den vierten Rang der weltweit größten Solarmärkte. Ihren Platz könnten die Inder mit einer zu erwartenden Leistung von zehn Gigawatt einnehmen. Nach Angaben der Analysten würden die vier größten Solarmärkte drei Viertel aller weltweit produzierten Photovoltaikprodukte nachfragen.
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BayWa r.e. nimmt Solarkraftwerke in Großbritannien mit 76 MW in Betrieb

05.04.2017: Die Münchener BayWa r.e. Renewable Energy GmbH hat in England, Wales und Nordirland sieben Solarparks mit einer Leistung von kumuliert 76 Megawatt ans Netz gebracht. Das Unternehmen hat alle Projekte selbst finanziert und will die Anlagen im Laufe des Jahres veräußern.
Mit rund 46 Megawatt ist »Bann Road« der bisher größte realisierte Solarpark Nordirlands. Für das Projekt wurde ein Stromabnahmevertrag über 15 Jahre mit dem zweitgrößten Energieversorger Nordirlands, SSE Airtricity, abgeschlossen.
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Senec will künftig auch Endverbraucher ansprechen

05.04.2017: Die Leipziger Deutsche Energieversorgung GmbH (DEV), Hersteller von Stromspeichern, will ihre Marke »Senec« neu positionieren und künftig auch Endverbraucher wie Eigenheimbesitzer sowie kleine und mittlere Unternehmen« ansprechen. Die »bisher eher technische Ansprache, die sich deutlich an Installateure und Fachpartner richtete«, soll kundenorientierter und leichter verständlich werden. Von der neuen Positionierung erhofft man sich einen höheren Bekanntheitsgrad, überdies einen Ausbau der weltweiten Marktanteile.
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Enel investiert in Sambia 40 Millionen Dollar für 34-MW-Photovoltaikkraftwerk

05.04.2017: Enel Green Power S.p.A.,. Tochter des italienischen Energieversorgers Enel SpA, will in Sambia ein 34 Megawatt leistendes Photovoltaikkraftwerk errichten und hat dazu mit dem staatlichen Energieversorger ZESCO ein auf 25 Jahre angelegten Stromabnahmevertrag unterzeichnet. Die Investition in die »Ngonye1« genannte Anlage wird mit 40 Millionen Dollar beziffert. Standort ist die Sonderwirtschaftszone Lusaka im Süden des Landes. Der Ertrag wird auf 70 Gigawattstunden prognostiziert. Enel hatte die Baugenehmigung im Rahmen einer Ausschreibung durch die staatliche Investmentgesellschaft Industrial Development Corporation Limited (IDC) im Juni letzten Jahres gewonnen.
Sambia hat ein Programm zur Entwicklung der erneuerbaren Energien aufgelegt, das von der Weltbank und der International Finance Corporation (IFC) gestützt wird. Schwerpunkt ist Photovoltaik. In den nächsten drei Jahren sollen Kraftwerke mit rund 600 Megawatt Leistung installiert werden. Mit der ersten Runde des »Scaling Solar«-Programms werden Solaranlagen mit 100 Megawatt Leistung gefördert.
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Mittwoch, 5 April 2017

Wirtschaft

Singulus will 2017 dem Umsatz verdoppeln

04.04.2017: Das Maschinenbauunternehmen Singulus Technologies AG aus Kahl am Main meldet für das Geschäftsjahr 2016 Umsätze in Höhe von 68,8 Millionen Euro, ein Rückgang gegenüber 2015 mit 83,7 Millionen Euro. Im Zusammenhang mit der Anleiherestrukturierung fiel ein Sanierungsgewinn in Höhe von 41,2 Millionen Euro an. Insgesamt betrug das Finanzergebnis dadurch 37,8 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2016 (Vorjahr: minus 8,8 Millionen Euro). Das Periodenergebnis beträgt 18,9 Millionen Euro (Vorjahr: minus 43,4 Millionen Euro).
Der Auftragseingang lag mit insgesamt 152,1 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert mit seinerzeit 96,3 Millionen Euro. Ursächlich dafür ist insbesondere der Großauftrag mit dem chinesischen Staatskonzerns China National Building Materials, Peking, China (CNBM) im Segment Solar. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2016 betrug 109,9 Millionen Euro gegenüber 26,6 Millionen Euro im Jahr 2015.
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die Gesellschaft eine Verdopplung der Umsätze im Vergleich zu 2016. Die Prognose beruhe dabei hauptsächlich auf den Annahmen, dass die Arbeiten für den zweiten Produktionsstandort für CNBM im ersten Halbjahr aufgenommen werden können und die erwarteten weiteren Aufträge für Produktionsanlagen, insbesondere im Bereich der nasschemischen Anlagen, im Segment Solar erreicht werden. Außerdem sollen sich die Segmente Halbleiter und Optical Disc gegenüber dem Vorjahr verbessern.
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Suniva baut Arbeitsplätze ab

04.04.2017: Der amerikanische Zell- und Modulhersteller Suniva Inc. will signifikant Arbeitsplätze abbauen. Dies betreffe alle Bereiche an seinen beiden Standorten Norcross, Georgia, und Saginaw, Michigan, USA. Hintergrund seien enorme weltweit und stetig wachsende Überkapazitäten, insbesondere aus Asien. Die Einfuhren würden seit Jahren die heimischen Preise ruinieren.
Allerdings hatte Suniva selbst erst im Dezember den Ausbau seiner Produktionskapazitäten in Norcross auf 450 Megawatt gefeiert. Das Unternehmen gehört mehrheitlich zur chinesischen Shunfeng International Clean Energy Ltd.
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GCL Poly steigert Umsatz im Jahr 2016

04.04.2017: Der chinesische Silizium- und Waferhersteller GCL Poly Energy Holdings Ltd. hat im vergangenen Jahr 69.345 Tonnen Polysilizium produziert, rund 6,7 Prozent weniger als 2015 mit 74.358 Tonnen. Die Polysiliziumverkäufe beliefen sich auf 9.951 Tonnen, ein signifikanter Einbruch um 44,8 Prozent gegenüber 2015 mit 18.023 Tonnen. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 99 Renminbi Yuan (13 Euro) pro Kilogramm.
Die Waferproduktionskapazität stieg auf 18,5 Gigawatt zum Jahresende und war mit einer Produktion von 17,3 Gigawatt gut ausgelastet (2015: 14,9 Gigawatt). Die Waferverkäufe stiegen um 15,4 Prozent von 15,1 Gigawatt auf 17,5 Gigawatt bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 1,175 Yuan (0,16 Euro) pro Watt.
Die Umsätze der Unternehmensgruppe stiegen um 7,5 Prozent auf 22.025 Millionen Yuan (2.999 Millionen Euro). Davon erzielte der Solarbereich 2016 rund 19.270 Millionen Yuan (2.624 Millionen Euro) und lag damit im Vergleich zu 2015 nahezu gleichauf. Der Gewinn des Konzern lag mit 2.225 Millionen Yuan (0,3 Millionen Euro) etwas unterhalb des Gewinns aus dem Jahr 2015.
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Baubeginn für »Noor PV I«-Solarkraftwerk in Marokko

04.04.2017: Im marokkanischen Ouarzazate hat In Anwesenheit des marokkanischen Königs Mohammed VI der Bau des ersten Teils des »Noor IV« genannten Photovoltaikkraftwerks mit einer Leistung von 72 Megawatt begonnen. Der Netzanschluss ist für Anfang 2018 geplant, der gesamte Noor-Komplex mit 580 Megawatt soll 2019 fertig gestellt sein, bestehend aus drei thermischen Solarkraftwerken sowie einem Photovoltaikkomplex.
Ein Konsortium unter Leitung des saudischen unabhängigen Stromerzeugers ACWA Power hat im Rahmen einer Ausschreibung den Zuschlag für die Entwicklung, den Bau sowie den Betrieb der Anlage erhalten. Der Ertrag geht für 4,797 US-Cent (4,5 Eurocent) pro Kilowattstunden an den Auftraggeber Masen (Moroccan Agency for Sustainable Energy). Die Gesamtkosten von »Noor PV I« werden mit 220 Millionen Dollar (206 Millionen Euro) beziffert. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat im November 2016 einen Kredit in Höhe von 60 Millionen Euro zugesichert.
2019 soll der Noor-Komplex fertig sein und dann insgesamt 580 Megawatt Leistung aus drei solarthermischen Kraftwerken sowie einer Photovoltaikanlage liefern. Die KfW gibt Kredite in Höhe von insgesamt 829 Millionen Euro für den Bau des Solarkomplexes. Die geplanten Gesamtkosten liegen bei etwa 2,2 Milliarden Euro. Anfang 2016 ging »Noor I« in Betrieb, »Noor II« und »Noor III« befinden sich im Bau. Bis 2030 will Marokko den Anteil erneuerbarer Energien an der installierten Stromerzeugungskapazität auf 52 Prozent steigern.
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Chorus steigert Umsatz und halbiert das Gesamtergebnis 2016

04.04.2017: Der Solar- und Windparkbetreiber Chorus Clean Energy AG hat im Geschäftsjahr 2016 seinen Umsatz um mehr als sieben Prozent auf 62,8 Millionen gesteigert (2015: 58,6 Millionen Euro). Das Gesamtergebnis sank auf 4,1 Millionen Euro (2015: 9,7 Millionen Euro).
Das betreute Portfolio wurde von 72 auf 95 Wind- und Solarparks mit einer Leistung von 230 Megawatt auf nunmehr insgesamt 530 Megawatt ausgebaut, die Stromproduktion stieg um 94,9 Prozent auf 760 Millionen Kilowattstunden (2015: 390 Millionen Kilowattstunden).
Chorus Clean Energy wurde im vergangenen Jahr mehrheitlich von der Capital Stage AG erworben.
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Montag,3 April 2017

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PPVX gewinnt leicht hinzu

02.04.2017: Der PHOTON Photovoltaik-Aktien Index PPVX stieg in der vergangenen Woche um 1,5 Prozent und notierte am Freitag bei 1.017 Punkten. Seit Jahresbeginn hat der Index damit 5,7 Prozent zugelegt.
Die höchsten Kursgewinne der Woche erreichten JA Solar (14,3 Prozent), Solaredge (13,9 Prozent) und Canadian Solar (10,0 Prozent), die höchsten Kursverluste erlitten Daqo New Energy (14,3 Prozent), REC Silicon (9,1 Prozent) und Shunfeng International (7,3 Prozent). Die höchsten Kursgewinne seit Jahresbeginn verbuchen derzeit Sino-American Silicon (45,5 Prozent), JA Solar (37,4 Prozent) und United Photovoltaics (27,4 Prozent), das deutlichste Minus hingegen First Solar (15,6 Prozent), BCPG (10,7 Prozent) und REC Silicon (9,6 Prozent).
Der PPVX-Vergleichswert NYSE Arca Oil stieg in der vergangenen Woche um 3,2 Prozent. Seit Jahresbeginn haben die Ölaktien damit indes immer noch ein Minus von 8,0 Prozent. Im langjährigen Vergleich seit 2003 liegt der PPVX mit plus 262 Prozent rund 102 Prozentpunkte vor dem NYSE Arca Oil mit plus 160 Prozent. Der kumulierte Börsenwert der 30 PPVX-Unternehmen beträgt aktuell rund 21,1 Milliarden Euro.
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Photovoltaikzubau in Deutschland lag im Februar bei 122 Megawatt

31.03.2017: Die Summe der bei der Bundesnetzagentur gemeldeten neu installierten Leistung der geförderten Photovoltaikanlagen beträgt für den Monat Februar 122,5 Megawatt, davon 48,91 Megawatt als Freiflächenanlagen. Im Januar betrug der Zubau 117,27 Megawatt, im Dezember 441 Megawatt und im November 184 Megawatt.
Im Jahr 2016 wurden 1,53 Gigawatt neu installiert. 2015 betrug der Zubau 1,46 Gigawatt. 2014 waren es im gesamten Jahr 1,89 Gigawatt, 2013 rund 3,3 Gigawatt und 2012 sogar 7,6 Gigawatt.
Die Summe der in Deutschland installierten und durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geförderten Photovoltaikleistung betrug Ende Februar insgesamt rund 41.463 Megawatt.
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Canadian Solar bekommt Millionen-Kredit für Japan-Projekte

31.03.2017: Die Canadian Solar Projects K.K., Tochter des Modulherstellers Canadian Solar Inc, hat einen Kredit in Höhe von vier Milliarden Yen (32 Millionen Euro) von einem Bankenkonsortium unter Führung des japanischen Finanzmultis Sumitomo Mitsui Finance and Leasing Company, Limited. Das Geld soll nach Angaben von Canadian Solar für die Projektentwicklung in Japan eingesetzt werden.
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Sonnedix kauft in Italien Solarpark-Portfolio mit 21 Megawatt Leistung

31.03.2017: Der unabhängige Stromerzeuger Sonnedix hat von First Reserve ein »Grape« genanntes Solarpark-Portfolio mit einer Leistung von insgesamt 21,6 Megawatt erworben, bestehend aus fünf Anlagen in den Regionen Apulien und Lazio. Details wurden nicht genannt. Den Angaben zufolge steige damit die von Sonnedix betriebene Kraftwerksleistung in Italien auf 102 Megawatt.
Das Unternehmen gehört mehrheitlich dem Investor J.P. Morgan Asset Management.
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Array Technologies expandiert nach Australien

31.03.2017: Der amerikanische Hersteller von Nachführsystemen Array Technologies, Inc. (ATI) will seine Geschäftstätigkeit auf Australien ausweiten und ein Büro in Sydney eröffnen. Zu dessen Leiter wurde Alan Brown berufen. ATI hatte erst im Januar auch in der MENAT-Region eine Niederlassung etabliert und in Abu Dhabi ein Büro eröffnet.
Array Technologies liefert den Angaben zufolge Nachführsysteme für drei Anlagen, die von Bouygues Construction Australia im Auftrag des Kraftwerksbetreibers Neoen Australia im Bundesstaat New South Wales installiert werden: »Parkes« (66 MW), »Griffith« (36 MW) und »Dubbo« (28 MW).
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Insolventer Glashersteller Vetro Solar soll bis Ende Mai verkauft werden

31.03.2017: Der insolvente Solarglashersteller Vetro Solar GmbH in Sandersdorf, Sachsen-Anhalt, hat nach Informationen der »Mitteldeutschen Zeitung« die Produktion endgültig eingestellt. Dieser Schritt zum 31. März 2017 war bereits im Januar bekannt gegeben worden, seinerzeit hatten 25 Mitarbeiter ihre Kündigungen erhalten (wir berichteten).
Bis Ende Mai dieses Jahres soll der Verkauf des Vermögens abgeschlossen sein, berichtet das Blatt unter Berufung auf Insolvenzverwalter Henning Schorisch von der Kanzlei Hermann Wienberg Wilhelm. Unterdessen sei der Bürgermeister von Sandersdorf-Brehna Andy Grabner »noch im Gespräch mit einem Interessenten, der das ganze Paket kaufen und einen anderen innovativen Geschäftszweig eröffnen würde«. Die Versteigerung des Unternehmensvermögens werde nicht vor Mitte/Ende April erfolgen.
Im Januar 2016 wurde gegen Vetro Solar Insolvenzantrag gestellt und das Insolvenzverfahrens im April 2016 eröffnet.
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Renesola schließt in Großbritannien zwei Solarkraftwerke mit zehn Megawatt ans Netz

31.03.2017: Die chinesische Renesola Ltd. hat in Großbritannien zwei Solarkraftwerke in North Yorkshire und Shropshire mit einer Leistung von kumuliert zehn Megawatt in Betrieb genommen. Dem Unternehmen oblag das Design und der Bau der Anlagen, überdies wird es den operativen Betrieb und Unterhalt übernehmen. Technische Details wurden nicht genannt.
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PVA TePla steigert Umsatz und schreibt 2016 wieder Gewinne

31.03.2017: Die PVA TePla AG aus Wettenberg, Anbieter von Produktionsanlagen für Hochtemperatur- und Plasmaprozesse sowie Hersteller von Kristallzuchtanlagen für die Solarindustrie, meldet für das Geschäftsjahr 2016 eine »deutliche Umsatz- und Ergebnisverbesserung«. Demnach lag der Konzernumsatz bei 86,6 Millionen Euro (2015: 71,5 Millionen Euro). Das Jahresergebnis stieg von minus 1,44 Millionen Euro auf plus2,9 Millionen Euro. Der Auftragseingang lag im Geschäftsjahr 2016 bei 70,5 Millionen Euro (2015: 101,5 Millionen Euro). Der Auftragsbestand erreichte zum 31. Dezember 2016 50,6 Millionen Euro (2015: 67,8 Millionen Euro).
Für das Geschäftsjahr 2017 wird ein Konzernumsatz in einer Größenordnung von 85 Millionen Euro erwartet.
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Weltbank gibt Indien 100-Millionen-Dollar-Kredit für den Aufbau von Solarkraftwerken

31.03.2017: Indien erhält von der Weltbank Kredite in Höhe von 100 Millionen Dollar (93 Millionen Euro) für ein »Shared Infrastructure« genanntes Projekt zur Finanzierung von Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab. Die indische Organisation zur Entwicklung erneuerbarer Energien (IREDA) soll aus diesem Fonds wiederum Kredite an ausgewählte Bundesstaaten und deren Projekte vergeben.
Die Darlehen der Weltbank mit langer Laufzeit haben eine tilgungsfreie Zeit von fünf bis zehn Jahren und werden von der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD, 75 Millionen Dollar) sowie vom Clean Technology Fund (CTF, 23 Millionen Dollar plus zwei Millionen Dollar als nichtrückzahlbare Zuwendung) zur Verfügung gestellt.
Als erste profitieren davon die Distrikte Rewa und Mandsaur in Madhya Pradesh, die den Aufbau von Kraftwerken mit 750 sowie 250 Megawatt Leistung planen.
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Belectric gewinnt 20-Megawatt-Projektvolumen in Frankreich

31.03.2017: Belectric Frankreich, Tochter der Belectric GmbH, hat bei der nun veröffentlichten Ausschreibungsrunde »AO CRE4« der französischen Regulierungsbehörde ein Projektvolumen von 20 Megawatt im Rahmen von drei Projekten gesichert. Es wurden weder finanzielle oder technische Details genannt noch Angaben zu den Standorten gemacht.
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Enel baut in Mexiko zwei Solarkraftwerke mit 754 Megawatt Leistung

31.03.2017: Enel Green Power México (EGPM), Tochter des italienischen Projektentwicklers Enel S.p.A., hat mit dem Bau seines 754 Megawatt leistenden »Villanueva« genannten Solarkraftwerks begonnen. Die Investition beläuft sich auf 650 Millionen Dollar (605 Millionen Euro).
»Villanueva« gehört den EGPM-Töchtern Villanueva Solar SA de CV und Parque Solar Villanueva Tres SA de CV. Die Anlage besteht aus zwei Teilbereichen mit 427 Megawatt beziehungsweise 327 Megawatt. Die Anlagen sollen in der zweiten Hälfte 2018 in Betrieb gehen, der Ertrag wird auf jährlich 1.700 Gigawattstunden prognostiziert.
Enel hatte im März 2016 im Rahmen einer Ausschreibung den Zuschlag für die Projekte gewonnen, zudem für das 238 Megawatt leistende Kraftwerk »Don José« im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato.
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Manz AG steigert 2016 den Umsatz um vier Prozent und verringert Verluste

31.03.2017: Der Reutlinger Maschinenbauer Manz AG hat seine am 10. März veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen im Wesentlichen bestätigt. Den jetzt aktualisierten Zahlen zufolge lag der Umsatz 2016 bei 231 Millionen Euro, ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei minus 21,8 Millionen Euro (Vorjahr: minus 41,9 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug minus 35,9 Millionen Euro (Vorjahr: minus 58,2 Millionen Euro). Das Konzernergebnis verbesserte sich von minus 64,2 Millionen Euro 2015 auf jetzt minus 42,6 Millionen Euro.
Aufgrund einer kurzfristigen Stornierung eines Großauftrags im Geschäftsbereich Energy Storage im Juni 2016 blieben die damit verbundenen und eingeplanten Folgeaufträge aus. Zudem kam im Geschäftsbereich Solar der im Januar 2017 erhaltene Großauftrag für Produktionslinien zur Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen mit einem Gesamtvolumen von 263 Millionen Euro »deutlich später als avisiert«. Beides habe Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens gehabt.
Für 2017 rechnet der Vorstand der Manz AG mit einer Steigerung des Umsatzes auf mindestens 350 Millionen Euro bei einem signifikant verbesserten, positiven EBIT.
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Centrotherm steigert 2016 den Umsatz und schreibt Verluste

30.03.2017: Die Meteocontrol GmbH hat in Japan eine neue Tochtergesellschaft ins Leben gerufen. »Meteocontrol Japan« ist ein Joint Venture zwischen Meteocontrol und der Suntech Power Japan Corporation, Tochter des chinesischen Modulhersteller Suntech Power Corporation. Das Unternehmen soll in Japan Anlagenüberwachungstechnik und Monitoring anbieten, überdies unter anderem technische Beratung.
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Freitag,31 März 2017

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Meteocontrol und Suntech Power vereinbaren Joint Venture in Japan

30.03.2017: Die Meteocontrol GmbH hat in Japan eine neue Tochtergesellschaft ins Leben gerufen. »Meteocontrol Japan« ist ein Joint Venture zwischen Meteocontrol und der Suntech Power Japan Corporation, Tochter des chinesischen Modulhersteller Suntech Power Corporation. Das Unternehmen soll in Japan Anlagenüberwachungstechnik und Monitoring anbieten, überdies unter anderem technische Beratung.
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SMA schließt Verkauf der Railway Technology GmbH ab

30.03.2017: Die SMA Solar Technology AG hat den Verkauf der Tochtergesellschaft SMA Railway Technology GmbH abgeschlossen. Käufer ist der chinesische Bahntechnikkonzern Beijing Dinghan Technology Co., Ltd. Der Verkaufspreis wurde nicht genannt.
Der SMA-Vorstand hatte diese Einnahmen mutmaßlich bereits in seinen Jahresumsatz eingepreist und bestätigte die im Januar veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017, die bei einem Umsatz von 830 Millionen Euro bis 900 Millionen Euro ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 70 bis 90 Millionen Euro vorsieht. Für das erste Quartal prognostiziert der SMA-Vorstand einen Umsatz von 165 bis 175 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 15 bis 18 Millionen Euro.
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Renusol meldet steigende Auftragszahlen

30.03.2017: Der Montagesystemhersteller Renusol verzeichnet eigenen Angaben zufolge steigende Auftragszahlen. Das Unternehmen ist seit Februar 2017 Teil der Pari Group, nachdem im Dezember 2016 der bisherige Eigentümer, der amerikanische Baukonzern Gibraltar Industries, Inc., erklärt, er wolle aus dem europäischen Markt für Montagesysteme aussteigen (wir berichteten). Davon betroffen waren fünf zu Gibraltar Industries gehörende Firmen, darunter die Kölner Renusol GmbH mit rund 60 Mitarbeitern. Innerhalb der international tätigen Pari-Gruppe besteht die Renusol Europe GmbH eigenständig und führt den eigenen Vertrieb sowie ihre eigene Entwicklung und Produktion fort.
Die Auftragszahlen überträfen »bereits den Stand vom Vorjahr um 15 Prozent«, erklärte jetzt pauschal Alexander Kirsch, Partner der PARI Group und Geschäftsführer der Renusol Europe GmbH, nannte indes keine Einzelheiten.
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Karte der bis 2015 weltweit installierten Solarleistung

30.03.2017: Der schwedische Softwareentwickler Greenbyte AB hat in Kooperation mit der Solarindustrievereinigung Solar Power Europe eine interaktive Karte der zwischen 1992 und 2015 installierten Solarstromleistung online gestellt. Damit lässt sich die weltweite Entwicklung pro Jahr sowie die gesamte installierte Leistung einzelner Länder und Kontinente abrufen. Berücksichtigt sind Staaten ab 25 Megawatt. Nach Unternehmensangaben soll die »Evolution of Solar Power« alsbald um die aktuellen Werte von 2016 ergänzt werden.
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Nextracker und Array Technologies sind Marktführer bei Nachführsystemen

30.03.2017: Die Nextracker Inc. sowie Array Technologies stehen an der Spitze der Hersteller von Nachführsystemen. Nach einer Erhebung des britischen Analystenhauses IHS Markit Ltd. ist die Nummer drei First Solar Inc., die 2016 allerdings erklärte, aus diesem Geschäftsfeld auszusteigen. Convert Italia sowie Arctech haben es in die Top Five geschafft, indem sie insbesondere die sich entwickelnden Märkte außerhalb der USA, etwa in Lateinamerika, EMEA und Indien beliefern konnten. Sunpower ist laut IHS auf Platz sechs abgerutscht, gefolgt von Soltec, Clavijo, Sun Action Trackers und Game Change Solar.
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Belectric nimmt 3,42-MW-Solarkraftwerk auf den Dächern der Rolls-Royce-Werke in Betrieb

30.03.2017: Belectric UK, britische Tochter der Belectric GmbH aus Kolitzheim, hat die Installation einer Solaranlage mit 3,42 Megawatt Leistung auf den Dächern der Produktionsgebäude von Rolls-Royce Defence Aerospace in Bristol, Großbritannien, abgeschlossen. Der Ertrag des Kraftwerks von prognostizierten drei Millionen Kilowattstunden pro Jahr wird von Rolls-Royce selbst verbraucht. Geliefert wird der Strom über einen Stromabnahmevertrag (PPA) mit einer Laufzeit von 25 Jahren und einem Preis, der laut Belectric »niedriger als der bisherige Strompreis ist«. Das Unternehmen ist für Betrieb und Instandhaltung der Anlage zuständig.
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First Solar verkauft »Moapa Solar Project« an Capital Dynamics

30.03.2017: Der US-Hersteller von Dünnschichtmodulen First Solar Inc. hat das 250 Megawatt leistende »Moapa Southern Paiute Solar Project« an den Investor Capital Dynamics verkauft. Details wurden nicht genannt.
Der Netzanschluss erfolgte am 17. März, Standort ist bei Las Vegas, Nevada, USA, im Stammesgebiet der Paiute (wir berichteten). Der Ertrag geht im Rahmen eines auf 25 Jahre angelegten Vertrages an das Los Angeles Department of Water and Power (LADWP). Das »Moapa Southern Paiute«-Solarprojekt wurde aus 3,2 Millionen Modulen von First Solar errichtet. Das Unternehmen wird die Anlage für Capital Dynamics auch betreiben und unterhalten.
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SMA verkaufte 2016 Wechselrichter mit 8,2 GW Leistung

30.03.2017: Die SMA Solar Technology AG erzielte 2016 mit einer verkauften Wechselrichterleistung von 8,2 Gigawatt einen signifikanten Zuwachs (2015: 7,3 Gigawatt). Der Umsatz der SMA Gruppe lag bei 946,7 Millionen Euro (2015: 981,8 Millionen Euro), der Auslandsanteil daran betrug knapp 88 Prozent. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) stieg auf 141,5 Millionen Euro - »trotz eines hohen Rückgangs der durchschnittlichen Verkaufspreise«, wie SMA betont. Grund für die Steigerung sei im Wesentlichen das Segment der solaren Großkraftwerke (Utility). Wichtigste Märkte waren Nordamerika, Japan, Indien, Großbritannien und Deutschland.
Das Konzernergebnis verdoppelte sich auf 29,6 Millionen Euro (2015: 14,3 Millionen Euro). Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen der Hauptversammlung, am 23. Mai 2017 für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 0,26 Euro je Aktie festzusetzen. Dies entspreche einer Ausschüttungsquote von 31 Prozent bezogen auf das Konzernergebnis.
Der Vorstand bestätigt die im Januar veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017 und erwartet einen Umsatz von 830 Millionen Euro bis 900 Millionen Euro. Für das erste Quartal 2017 rechnet SMA mit einem Umsatz von 165 bis 175 Millionen Euro (Q1 2016: 248,1 Millionen Euro). Die Geschäftsentwicklung sei derzeit geprägt von einem »hohe Preisdruck in allen Märkten und Segmenten« sowie von schlechten Witterungsbedingungen »in wichtigen Absatzmärkten wie den USA«. Für die kommenden Quartale rechne man mit einer Belebung des Geschäfts.
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Donnerstag,30 März 2017

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CPSC ruft in den USA Solarworld-Module mit Amphenol-Steckverbindern zurück

29.03.2017: Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC (Consumer Product Safety Commission) hat eine Warnung hinsichtlich der in einigen Solarworld-Modulen für den US-Markt verwendeten Steckverbinder von Amphenol Industrial Solar Technologies, Shenzhen, China, herausgegeben. Den Angaben zufolge können Mikrorisse auftreten, in die Nässe eindringe, was zu einem Kurschluss führen könne.
Betroffen seien rund 97.000 Module, die im November und Dezember 2016 für 330 Dollar pro Stück in Amerika verkauft worden waren. Betroffene Kunden sollten sich zwecks Austauschs der Stecker umgehend an Solarworld wenden. Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es auf der Webite »www.solarworld-usa.com«.
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SMA liefert Inverter mit 94 Megawatt Leistung nach Nevada

29.03.2017: SMA America Inc., US-Tochter der SMA Solar Technology AG, soll Wechselrichter des Typs »Sunny Central 2200« in einer Größenordnung von 94 Megawatt an das britische Bauunternehmen Amec Foster Wheeler. In dessen Auftrag errichtet der US-Projektentwickler Sempra Renewables den vierten Bauabschnitt des »Copper Mountain«-Solarprojekts in Boulder City, Nevada, USA. Details wurden nicht genannt.
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Australien verfügt über Aufdachanlagen mit einer Leistung von 5,5 Gigawatt

29.03.2017: Australien verfügte Anfang März über 1,65 Millionen Auftdachsolaranlagen mit einer Leistung von insgesamt 5,5 Gigawatt. Rund 30 Megawatt wurden allein im Februar installiert, allerdings zählte man im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch knapp doppelt so viele Installationen. Dies geht aus den jüngsten Zahlen der australischen Regulierungsbehörde CER (Clean Energy Regulator) hervor.
Seit Anfang dieses Jahres wurden mehr als 13.000 neue Aufdachanlagen installiert, die meisten davon in den Bundesstaaten Queensland (3.968) gefolgt von Western Australia (3.278). Ende 2016 gab es auf dem Kontinent Aufdachanlagen mit einer Leistung von kumuliert 5,4 Gigawatt. Vor fünf Jahren waren es erst rund 1,3 Gigawatt.
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Buipe Solar führt Machbarkeitsstudie für 20-Megawatt-Kraftwerk in Ghana durch

29.03.2017: Die amerikanische Handels- und Entwicklungsagentur USTDA (US Trade and Development Agency) unterstützt die ghanaische Firma Buipe Solar Limited bei der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Bau eines Solarkraftwerks mit einer Leistung von 20 Megawatt. Mit der Durchführung beauftragt Buipe Solar die US-Firma WSP Parsons Brinckerhoff (New York). Mit dem Projekt erhoffen sich die USA Aufträge für Module, Wechselrichter, Montagesysteme und anderes in Höhe von 17,4 Millionen Dollar (16 Millionen Euro). Die Entwicklung der Anlage soll das südafrikanische Unternehmen Biotherm Energy übernehmen. Erst vor wenigen Wochen hatte USTDA ein Unternehmen für ein vergleichbares Vorhaben in Burkina Faso unterstützt. Dort soll ein Kraftwerk mit 17 Megawatt gebaut werden. Beide Projekte erhalten Zuwendungen im Rahmen des Programm »Power Africa« der US-Regierung zur Entwicklung der afrikanischen Sub-Sahara-Region.
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Mittwoch, 29 März 2017

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Schletter liefert Montagesysteme für Gewächshäuser in China

28.03.2017: Der Photovoltaik-Montagesystemhersteller Schletter aus Kirchdorf hat Montagegestelle für eine 20 Megawatt große Photovoltaikanlage an den Projektentwickler Nanjing QDC für das »Jiangs-North Greenhouse-Projekt« in China geliefert.
Die Gewächshäuser werden nach Unternehmensangaben »als Baukastensysteme montiert, die nur eine geringe Anzahl von Verbindern benötigen«. Das System vertrüge eine höhere statische Belastung (insbesondere Wind- und Schneelasten) als bisher gebräuchliche Lösungen. Zuständig für die Lieferung und Montage der Gewächshaussysteme war das Schletter-Werk in Shanghai. Die Schletter-Gruppe ist dort mit einer 17.000 Quadratmeter großen Produktion und 450 Mitarbeitern vertreten.
In den kommenden Monaten soll eine weitere 30 Megawatt große Anlage von Schletter aufgebaut werden.
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Renesola verzeichnet im Jahr 2016 sinkende Umsätze und steigende Verluste

28.03.2017: Die chinesische Renesola Ltd hat im 4. Quartal 2016 Umsätze in Höhe von 232,1 Millionen Dollar (212 Millionen Euro) generiert, ein Rückgang um 21,7 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Verluste betrugen 25,5 Millionen Dollar (23,4 Millionen Euro), verglichen mit einem Gewinn von 6,7 Millionen Dollar (6,1 Millionen Euro) im 4. Quartal 2015.
Betrachtet man das gesamte Jahr, so sank der Umsatz 2016 um 27,5 Prozent auf 929,8 Millionen Dollar (856 Millionen Euro). Die Verluste beliefen sich auf 34,7 Millionen Dollar (32 Millionen Euro), im Jahr 2015 lagen die Verluste noch bei 5,1 Millionen Dollar (4,6 Millionen Euro).
Mit Stand 20. März 2017 hatte Renesola eine Projektpipeline in Höhe von rund einem Gigawatt in unterschiedlichen Stadien des Planungs- und Baufortschritts, darunter 707 Megawatt baureif. Hauptmärkte sind dabei China mit 391 Megawatt baureifer Projekte, Türkei (116 Megawatt) und die USA (108 Megawatt).
Für das erste Quartal dieses Jahres erwartet das Unternehmen Umsätze in Höhe von 130 bis 150 Millionen Dollar (119 bis 138 Millionen Euro), im gesamten Jahr sollen es 900 bis 1.000 Millionen Dollar (828 bis 920 Millionen Euro) werden.
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Sachsen-Anhalt investiert in Tesvolt

28.03.2017: Der von der BMP Beteiligungsmanagement AG verwaltete IBG Risikokapitalfonds III (IBG) investiert mehrere Millionen Euro in die 2014 gegründete Tesvolt GmbH aus Wittenberg, Hersteller von Lithium-Batteriespeichersystemen. Die Investitionen in nicht konkret bezifferter Höhe fließen den Angaben zufolge in die Weiterentwicklung der Tesvolt-Technologie, überdies in den Ausbau von Fertigungslinien. Weitere Mittel werden für die Finanzierung von nationalen und internationalen Marketing- und Vertriebsaktivitäten verwendet.
Die IBG-Fonds sind die Risikokapitalfonds des Landes Sachsen-Anhalt. Sie stellen jungen innovativen Technologieunternehmen mit Sitz/Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt Beteiligungskapital zur Verfügung.

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Milk the Sun untersucht wirtschaftliche Effekte einer professionellen Photovoltaikreinigung

28.03.2017: Die Milk the Sun GmbH hat für eine Studie mit der Reinigung von Solarparks zur Ermittlung der Wirtschaftlichkeit einer professionellen Reinigung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen begonnen. Noch bis zum 12. April will das Unternehmen deutschlandweit 18 Solarparks mit einer Gesamtleistung von über 76 Megawatt in Teilen reinigen und die Erträge innerhalb der folgenden sechs Monate mit ungereinigten Teilflächen vergleichen, heißt es in einer Mitteilung. Die Anlagen mit polykristallinen, monokristallinen sowie Cadmiumtellurid-Modulen stehen in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
Die Kraftwerke seien noch nie zuvor gereinigt worden, gingen zwischen 2006 und 2013 ans Netz und befinden sich in landwirtschaftlichem Umfeld, in Gewerbegebieten, aber auch in unmittelbarer Nähe von Autobahnen, Bundesstraßen, Flugplätzen und einer Pferderennbahn.
Die Auswertung der Ertragsdaten erfolgt in Kooperation mit der Meteocontrol GmbH.
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Qatar Solar nimmt Polysiliziumfabrik in Betrieb

28.03.2017: Der Hersteller von Polysilizium Qatar Solar Technologies (QSTec) hat seine neue Fabrik mit einer Jahreskapazität von 8.000 Tonnen in Ras Laffan Industrial City, Katar, in Betrieb genommen. Dies sei ein großer Schritt für die Entwicklung einer Solarindustrie in der MENA-Region, betont Geschäftsführer Khalid K. Al Hajri. Die Anlagen würden jetzt auf volle Betriebsleistung hochgefahren. Auf dem Fabrikdach sowie auf Carports wurde eine 1,1 Megawatt leistende Photovoltaikanlage installiert. QSTec will die Produktion auf eine Kapazität von 50.000 Tonnen ausbauen.
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Tesla will ab April Bestellungen für Solardachziegel annehmen

28.03.2017: Die amerikanische Tesla Inc. will mutmaßlich ab April das Geschäft mit ihren im vergangenen Jahr vorgestellten Solardachziegeln vorantreiben und erste Bestellungen entgegennehmen. Dies erklärte Geschäftsführer Elon Musk im Rahmen der Vorstellung eines neuen E-Autos. Technische Details, Informationen über Märkte oder gar Preise für die Dacheindeckungen mit Photovoltaik sind bislang nicht bekannt. Die Produktion von Solarzellen soll laut Tesla in der von Solarcity übernommenen »Gigafactory 2« in Buffalo, US-Bundesstaat New York, im Sommer dieses Jahres beginnen.
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Dienstag, 28 März 2017

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ZSW bekommt 4,56 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg

27.03.2017: Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart und Ulm erhält vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg eine institutionelle Jahresförderung in Höhe von 4,56 Millionen Euro. Einer Mitteilung zufolge unterstütze das Land »die wirtschaftsnahen Forschungsinstitute wie das ZSW bei deren wichtiger Aufgabe des schnellen und effektiven Technologietransfers in die Unternehmen«. Die institutionelle Grundförderung in Höhe von rund 4.563.000 Euro enthalte demzufolge auch eine sogenannte KMU-Prämie von 172.576 Euro, die speziell für die Einwerbung von Forschungsaufträgen kleiner und mittlerer Unternehmen zur Verfügung steht.
Das ZSW betreibt angewandte Forschung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und der rationellen Energieverwendung, mit dem Ziel, zukunftsfähige Energietechnologien anwendbar und bezahlbar zu machen. Ein Schwerpunkt des ZSW in Stuttgart liegt in der Entwicklung großflächiger Dünnschichtsolarmodule. Die Institute in Stuttgart und Ulm gehören zu den 13 Instituten der »Innovationsallianz Baden-Württemberg«.
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Capital Stage steigert Umsatz 2016 um 25 Prozent

27.03.2017: Der Hamburger Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage hat die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht. Demnach stieg der Umsatz um mehr als 25 Prozent auf rund 141,8 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives EBITDA) erreichte rund 106,1 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (operatives EBIT) lag bei 61,6 Millionen. Für 2017 erwartet das Unternehmen einen Anstieg der Umsätze auf über 200 Millionen Euro.
Die endgültigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2016 werden am 31. März 2017 veröffentlicht.
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ISE erzielt Wirkungsgrad von 31,3 Prozent mit siliziumbasierter Mehrfachsolarzelle

27.03.2017: Forscher am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben mit einer Mehrfachsolarzelle auf Siliziumbasis Wirkungsgrad von 31,3 Prozent erreicht. Die Solarzelle besitzt nach Angaben des ISE wie herkömmliche Siliziumsolarzellen einen einfachen Vorder- und Rückseitenkontakt und kann in Photovoltaikmodule integriert werden. Erst im November 2016 hatte das Fraunhofer ISE einen Wirkungsgradrekord von 30,2 Prozent erzielt (wir berichteten).
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Erdgas Südwest nimmt 4,4-Megawatt-Solarkraftwerk auf Mülldeponie in Betrieb

27.03.2017: Der Versorger Erdgas Südwest GmbH hat im badischen Malsch ein Solarkraftwerk mit einer Leistung von 4,4 Megawatt in Betrieb genommen. Die rund 16.000 »Q.ANTUM«-Module stammen von Hanwha Q Cells GmbH, Tochter der koreanischen Hanwha Q Cells Co. Ltd. Die Anlage steht auf der ehemaligen Mülldeponie »Stützel«. Weitere technische Details wurden nicht genannt.
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Solarworld liefert Module in 10-Watt-Leistungsklassen

27.03.2017: Die Bonner Solarworld will künftig alle Module mit monokristallinen Zellen in Leistungsklassen mit 10-Watt-Sortierung ausliefern. Bei der Sortierung der Zellen und Module würden zudem nur positive Abweichungen toleriert. Dies bedeute, dass beispielsweise ein Modul mit der Nennleistung von 280 Watt in der neuen 10-Watt-Sortierung sogar 289 Watt STC-Leistung erbringen könne, während der Kunde lediglich den Preis für das 280-Watt-Modul zahle.
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First Solar sichert Finanzierung für »Manildra«-Solarkraftwerk in Australien

27.03.2017: Der US-Dünnschichthersteller First Solar Inc. hat die Finanzierung des »Manildra Solar Farm« genannten Photovoltaikkraftwerks abgeschlossen. Die Anlage mit 48,5 Megawatt Leistung wird im australischen Bundesstaat New South Wales etwa einen Kilometer östlich der Stadt Manildra errichtet. Die Installation der rund 466.000 einachsig nachgeführten Dünnschichtmodule von First Solar soll noch im ersten Halbjahr beginnen, beauftragt wurde RCR O'Donnell Griffin Pty Ltd.. Der Ertrag der Anlage von prognostizierten 120.000 Megawattstunden geht im Rahmen eines auf 13 Jahre angelegten Abnahmevertrages an den Versorger Energy Australia. Der Bau wird von der australischen Energieagentur mit 9,8 Millionen australischen Dollar (6,9 Millionen Euro) gefördert.
Die Fertigstellung ist für 2018 geplant, womit das Unternehmen dann in Australien rund 400 Megawatt Solarstromleistung installiert haben wird.

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Montag, 27 März 2017

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PPVX verliert 2,1 Prozent

25.03.2017: Der PHOTON Photovoltaik-Aktien Index PPVX notierte am Freitag bei 1.002 Punkten und hat damit in der letzten Woche 2,1 Prozent verloren. Gegenüber dem Jahresanfang liegt der Index mit 4,1 Prozent im Plus.
Die höchsten Kursgewinne der Woche verbuchten JA Solar (13,0 Prozent), Meyer Burger (10,1 Prozent) und United Photovoltaics (4,6 Prozent), die höchsten Verluste erlitten Canadian Solar (18,9 Prozent), Shunfeng International (16,7 Prozent) und Sunpower (13,0 Prozent). Die höchsten Kursgewinne seit Jahresbeginn liegen derzeit bei Sino-American Silicon (37,4 Prozent), Meyer Burger (29,9 Prozent) und United Photovoltaics (24,7 Prozent), die höchsten Kursverluste bei First Solar (13,0 Prozent), BCPG (10,7 Prozent) und Canadian Solar (8,5 Prozent).
Der PPVX-Vergleichswert NYSE Arca Oil verlor in der vergangenen Woche 2,4 Prozent und seit Jahresbeginn 10,9 Prozent, womit er einen Rückstand von 15 Prozent auf die Solaraktien hat. Im langjährigen Vergleich seit 2003 liegt der Ölaktienindex mit plus 152 Prozent um rund 104 Prozentpunkte hinter dem PPVX mit plus 256 Prozent. Der kumulierte Börsenwert der 30 PPVX-Unternehmen beträgt aktuell rund 20,9 Milliarden Euro.
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Tamil Nadu bereitet Ausschreibung für den Bau eines 500-Megawatt-Solarparks vor

25.03.2017: Die Regierung des indischen Bundesstaates Tamil Nadu hat ein Interessensbekundungsverfahren (Expressions of Interest, EOI) zum Bau eines Photovoltaikkraftwerks mit einer Leistung von 500 Megawatt in die Wege geleitet. Die zuständige Energieagentur Tamil Nadu Energy Development Agency (TEDA) lädt Firmen und Konsortien ein, bis zum 5. Mai ihr Interesse an einem solchen Projekt zu erklären. Ein zu erwartendes Kraftwerk soll auf einem mindestens 1.000 Hektar großen Gelände innerhalb des Bundesstaates Tamil Nadu errichtet werden.
Erst im Februar hatte die indische Zentralregierung das Ausbauziel für sogenannte Ultra-Mega-Solarkraftwerke von 20 auf 40 Gigawatt verdoppelt. Dabei handelt es sich um Großanlagen von jeweils 500 Megawatt aufwärts. Nach Angaben des Analystenhause Mercom Capital Group sollen bis 2020 mindestens 50 solcher Kraftwerke an unterschiedlichen Standorten installiert werden. Der Staat unterstützt die Projekte mit Finanzmitteln in Höhe von 81 Milliarden Rupien (1,15 Milliarden Euro). Es wird erwartet, dass die Anlagen rund 64 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen.
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Panasonic hat bereits mehr als 80.000 Solarlampen gespendet

25.03.2017: Seit 2012 arbeitet die Panasonic Corporation mit dem Projekt »100 Thousand Solar Lanterns« zusammen, mit dem Ziel, bis 2018 insgesamt 100.000 Solarlampen an Haushalte zu spenden, die nicht ans das Stromnetz angeschlossen sind (wir berichteten). Im Rahmen dieser Aktion hat das Unternehmen jetzt insgesamt 1.584 Solarlampen erstmals an drei nichtstaatliche Organisationen (NGOs) gespendet, die in den drei Ländern Republik Südafrika, Königreich Swasiland und Königreich Lesotho arbeiten.
Im Verlauf des Projekts hat das Unternehmen rund 81.000 Lampen in 19 Länder gespendet. In Afrika wurden über internationale Organisationen und NGOs bereits 15.000 Stück in zehn Ländern verteilt. Mit dieser jüngsten Aktion für drei afrikanische Länder wurden insgesamt rund 83.000 Lampen an 22 Länder gespendet, darunter etwa 16.000, die in 13 afrikanische Länder geliefert wurden.
Derzeit leben ungefähr 1,2 Milliarden Menschen (16 Prozent der Weltbevölkerung) in Regionen ohne Stromanschluss, davon 600 Millionen in afrikanischen Ländern. Viele Haushalte verwenden gesundheitsgefährdende Kerosinlampen als Beleuchtung.
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Ternienergia baut Photovoltaikanlagen mit zehn Megawatt Leistung in Tunesien

25.03.2017: Der italienische Projektentwickler Ternienergia SpA hat mit dem staatlichen tunesischen Versorger Société Tunisienne de l’Electricité et du Gaz (STEG) einen Vertrag zum Bau eines Photovoltaikkraftwerks mit einer Leistung von zehn Megawatt unterzeichnet. Das Projekt war bereits im Januar vereinbart worden. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 12,5 Millionen Dollar (11,5 Millionen Euro). Standort ist Tozeur, etwa 450 Kilometer südwestlich von Tunis nahe der Sahara. Ternienergia übernimmt die Ingenieurdienstleistungen inklusive Beschaffung von Modulen und Invertern. Mit der Fertigstellung wird innerhalb von zwölf Monaten nach Baubeginn Ende März gerechnet
Die Anlage ist Teil des »Tunisia Solar Plan« der Regierung, in dessen Rahmen für eine Investitionssumme für eine Milliarde Dollar rund ein Gigawatt Solarstromleistung im Land aufgebaut werden soll, davon 320 Megawatt seitens STEG sowie 680 Megawatt durch private Investoren.
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Salzburg AG fördert weitere 250 Photovoltaikanlagen

25.03.2017: Der österreichische Versorger Salzburg AG und das Land stocken das bestehende »100-Dächer-Programm« auf. Demnach soll der Bau von weiteren 250 Solarstromanlagen mit je drei Kilowatt auf Dächer von Privathaushalten gefördert werden.
Die Salzburg AG errichtet die Anlagen und übernimmt auch die Projektierung, Errichtung und Abwicklung der Förderungen. Durch eine monatliche Pachtzahlung kann der Hauseigentümer die Anlage und ihren Ertrag vollständig selber nutzen. Überschüssiger Strom wird in das allgemeine Netz eingespeist und vergütet. Nach zwölf Jahren geht die Anlage in das Eigentum des Hausbesitzers über.
Dabei stehen zwei Modelle zur Auswahl: 3,12 Kilowatt Standardanlage für einen monatlichen Preis von 49,90 Euro sowie eine 3,12 Kilowatt leistende Anlage inklusiv 4,8-Kilowattstunden-Speicher für 119 Euro pro Monat. In beiden Paketen sind Wechselrichter und Elektroinstallation enthalten.
Der Solarstrom wird in das Hausnetz eingespeist und dort verbraucht. Der Überschuss wird in das Stromnetz der Salzburg Netz GmbH eingespeist und »zum jeweils gültigen Tarif vergütet« (bei einer Bindung für zwölf Monate an die Salzburg AG etwa fünf Cent pro Kilowattstunde /Stand Februar 2017). Bei Verwendung eines Speichers wird die produzierte Strommenge erst für den Verbrauch im Haushalt, danach zur Ladung des Speichers verwendet. Und erst wenn der voll geladen ist, wird der Überschuss in das Stromnetz eingespeist.
Interessierte können sich bis zum 18. April auf der Internetseite der Salzburg AG registrieren (www.salzburg-ag.at, >Erzeugung>Photovoltaik>250 Dächer). Eine endgültige Zusage für die Errichtung der Photovoltaikanlage wird erst nach fachlicher Prüfung aller Daten und einer Vor-Ort-Prüfung durch Experten der Salzburg AG erteilt. Die auf diese Weise geförderten Anlagen sollen bis spätestens Ende 2018 angeschlossen sein.
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SFCE erwartet einen Verlust für 2016 in Höhe von 2.400 Millionen Yuan

25.03.2017: Die chinesische Shunfeng International Clean Energy Ltd. (SFCE) hat ihre Gewinnwarnung von Januar aktualisiert. Demnach erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2016 einen Verlust in Höhe von 2.400 Millionen Renminbi Yuan (323 Millionen Euro) gegenüber einem Gewinn von 58 Millionen Yuan im Jahr 2015 (7,8 Millionen Euro). Im Januar wurde der erwartete Verlust noch auf »lediglich« 923 Millionen Yuan prognostiziert.
Einer der Gründe seien die hohen Verluste des US-Tochterunternehmens und Zellherstellers Suniva Inc. aufgrund des hohen internationalen Preisdrucks bei Modulen, überdies würde die Installation mehrerer Solarprojekte derzeit ruhen, weil die Baugenehmigungen ausgelaufen seien.
SFCE will den vollständigen Geschäftsbericht Ende März vorlegen.
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S.A.G. Solar bietet Leasing von Solaranlagen

25.03.2017: Die Freiburger S.A.G. Solar GmbH & Co. KG bietet das Leasing von Solaranlagen an. Mit einer Anzahlung von zehn Prozent der Investitionssumme erhalten Gewerbetreibende eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage, die für den Eigenbedarf des Unternehmens optimiert wurde. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren pachtet der Kunde die Anlage von S.A.G. Solar zu festen Monatsraten. Nach Ende der Vertragslaufzeit ist die Übernahme der Anlage für den Restwert möglich, heißt es in einer Mitteilung. Alternativ werde ein Vertragsende nach acht Jahren angeboten.
S.A.G. Solar kümmere sich um den Betrieb der Solaranlage, zudem um Wartung, Dokumentation und Reparatur. Unternehmer könnten vor Projektbeginn anhand einer unverbindlichen Potenzial-Analyse prüfen lassen, ob ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist.
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Mittwoch, 15 März 2017

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Wacker rechnet für 2017 mit anhaltendem Wachstum des Photovoltaikmarktes

14.03.2017: Die Wacker Chemie AG hat ihre bereits Anfang Februar veröffentlichen vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 im Wesentlichen bestätigt. Demnach wuchs der Konzernumsatz gegenüber 2015 insbesondere aufgrund höherer Absatzmengen um zwei Prozent auf 5,40 Milliarden Euro.
Obwohl die Sondererträge aus einbehaltenen Anzahlungen und Schadenersatzleistungen von Kunden aus der Solarindustrie deutlich geringer waren als im Jahr 2015, lag das EBITDA um fünf Prozent über dem Wert des Vorjahres. Diese Sondererträge summierten sich im Gesamtjahr 2016 auf 20,3 Millionen Euro. Bereinigt um diesen Effekt belief sich das EBITDA auf 1.081,1 Millionen Euro, ein Plus von rund 19 Prozent. Unter dem Strich hat Wacker das Geschäftsjahr 2016 mit einem Konzernergebnis von 189,3 Millionen Euro (2015: 241,8 Millionen Euro) abgeschlossen, ein Minus von rund 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf 427,6 Millionen Euro, etwa halb so viel wie im Vorjahr. Mit 100 Millionen Euro floss ein Viertel der Investitionssumme in die Fertigstellung des Polysiliziumstandorts Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. Die Produktionsanlagen wurden im 3. Quartal 2016 in Betrieb genommen.
Der Umsatz des Geschäftsbereichs Polysilicon ist 2016 um drei Prozent auf rund 1,10 Milliarden Euro leicht gestiegen. Dafür verantwortlich sind den Angaben zufolge »deutlich höhere Absatzmengen trotz niedrigerer Durchschnittspreise für Solarsilizium«. Mit über 66.000 Tonnen (2015: 56.000 Tonnen) hat der Geschäftsbereich im vergangenen Jahr mehr Polysilizium verkauft als im Vorjahr. Das EBITDA ist mit 285,9 Millionen Euro um 29 Prozent unter dem Vorjahr geblieben. Wesentlich für diesen Rückgang waren laut Wacker niedrigere Durchschnittspreise, Anlaufkosten für das Hochfahren der Produktionsanlagen in Charleston sowie die deutlich geringeren Sondererträge aus einbehaltenen Anzahlungen und Schadenersatzleistungen von Kunden.
2017 will das Unternehmen seinen Umsatz um einen mittleren einstelligen Prozentsatz steigern. Für das erste Quartal erwartet Wacker einen Konzernumsatz von etwa 1,4 Milliarden Euro (Q1 2016: 1,31 Milliarden Euro). Zusätzlich zu höheren Absatzmengen verzeichnet Wacker vor allem bei Halbleiterwafern derzeit bessere Preise als vor einem Jahr.
In seinem Polysiliziumgeschäft erwartet Wacker für das Jahr 2017 weiteres Mengenwachstum. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Photovoltaikmarkt sein Wachstum weiter fortsetzen wird. Aufgrund der im Jahresvergleich niedrigeren Durchschnittspreise für Solarsilizium erwartet man für diesen Geschäftsbereich trotz des Mengenwachstums nur einen Umsatz auf Vorjahresniveau.
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Trina Solar geht von der Börse

14.03.2017: Die chinesische Trina Solar Ltd. hat die Fusion mit Red Viburnum Company Limited, Tochter der Fortune Solar Holdings Limited, abgeschlossen. Damit wird aus der öffentlich an der Börse gehandelten Gesellschaft ein privates Unternehmen. Trina hat eigenen Angaben zufolge daher bei der New Yorker Börse »New York Stock Exchange« das Delisting seiner Wertpapiere (American depositary shares, ADS) beantragt. Die Aktionäre würden ausgezahlt.
Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatten die Anteilseigner auf einer außerordentlichen Hauptversammlung die Fusion genehmigt. Die neue Firma soll ins Handelsregister der Cayman Inseln eingetragen werden.
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Bundesrat unterstützt Mieterstrom

14.03.2017: Der Bundesrat hat einem Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen (Drucksache 108/17) zur Unterstützung von Mieterstrommodellen zugestimmt. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 (EEG 2017) gab es eine politische Verständigung darauf, durch Mieterstrommodelle Mieter unmittelbar wirtschaftlich an der Energiewende teilhaben zu lassen. Dafür soll Mieterstrom aus Photovoltaikanlagen gefördert werden. Mit der Entschließung wird die Bundesregierung nunmehr aufgefordert von der im EEG verankerten Verordnungsermächtigung (Paragraf 95, 2) zu Gunsten einer Mieterstromverordnung zeitnah Gebrauch zu machen., heißt es in dem Antrag.
Darüber hinaus wird die Bundesregierung in der Entschließung ersucht, die steuerlichen Hemmnisse für Mieterstrommodelle im Körperschafts- und Gewerbesteuergesetz abzubauen. Durch das aktuelle Körperschafts- und Gewerbesteuergesetz führten die Stromerzeugung und die Stromversorgung der Mieterinnen und Mieter für Wohnungsunternehmen zum Verlust der steuerlichen Privilegien. Vor diesem Hintergrund setzten nur vereinzelt Wohnungsbaugesellschaften Mieterstrommodelle um.
Die Länderkammer überwies die Vorlage – federführend – dem Wirtschaftsausschuss sowie dem Finanzausschuss, dem Rechtsausschuss, dem Umweltausschuss und dem Wohnungsbauausschuss.
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Neue Ausgabe der »International Technology Roadmap for Photovoltaic« des VDMA verfügbar

14.03.2017: Der Industrieverband VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel veröffentlicht am Mitwoch auf der PV-Cell-Tech Konferenz in Malaysia seine neue »International Technology Roadmap for Photovoltaic« (ITRPV). Die achte Auflage wurde gemeinsam von 40 führenden internationalen Herstellern von Polysilizium, Wafer, Solarzellen, Modulen, Zulieferern und Forschungsinstituten erarbeitet. Die ITRPV zeige »den aktuellen Stand und die 10-jährige Vorausschau auf inzwischen mehr als 60 Parameter entlang der c-Si PV-Wertschöpfungskette«, heißt es in einer Mitteilung.
Der VDMA vertritt über 3.100 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Rund 100 Mitglieder beschäftigen sich mit dem Thema Photovoltaik.
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Sungevity meldet Insolvenz an

14.03.2017: Der US-Installateur Sungevity Inc. hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen will sich restrukturieren und erwartet, den Geschäftsbetrieb weiterführen zu können. Dazu habe man bereits mit einer Investorengruppe unter Leitung der Northern Pacific Group Kontakt aufgenommen. Northern Pacific könnte demnach sämtliche Geschäftsfelder von Sungevity übernehmen, einschließlich der Europa-Geschäfte. Eine Entscheidung darüber sei Ende April zu erwarten. Die Investorengruppe habe mit 20 Millionen Dollar vorerst die Fortführung des Unternehmens gesichert, heißt es in einer Mitteilung.
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Solarwatt sichert sich Patent zur Erhöhung des Ladewirkungsgrades bei Energiespeichern

14.03.2017: Die Solarwatt GmbH hat eigenen Angaben zufolge das Patent für eine Technologie erworben, mit der sich der Ladewirkungsgrad eines Stromspeichers steigern lässt. Mithilfe der »Ultimate Charge Technology« könne die Batterie unmittelbar an die Photovoltaikanlage angeschlossen werden und der Ladevorgang benötige keine zwischengeschaltete Leistungselektronik mehr. Damit werde der Ladewirkungsgrad der Batterie auf 99,9 Prozent maximiert, so das Unternehmen. Der Gesamtwirkungsgrad des DC-gekoppelten Speichersystems verbessere sich »auf mehr als 93 Prozent«.
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Wirsol und Edify Energy bauen in Australien drei Solarkraftwerke mit zusammen 198 Megawatt

14.03.2017: Der australische Projektentwickler Edify Energy und die deutsche Wirsol-Gruppe haben die Finanzierung für drei Photovoltaikkraftwerke in Australien mit einer Leistung von kumuliert 198 Megawatt abgeschlossen. Bei den Anlagen handelt es sich um die Projekte »Whitsunday« und »Hamilton« im Bundesstaat Queensland (mit je 69 Megawatt Leistung) sowie »Gannawarra« in Victoria (60 Megawatt). Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 381 Millionen australische Dollar (269 Millionen Euro). An der Finanzierung beteiligt sich ein internationales Bankenkonsortium, darunter die Nord/LB, mit 232 Millionen australischen Dollar. Die australische Agentur für erneuerbare Energien ARENA gibt einen Zuschuss von 9,5 Millionen Dollar.
Baubeginn ist im ersten und zweiten Quartal dieses Jahres. Die Installation von »Whitsunday« und »Hamilton« übernimmt die französische Firma Bouygues Construction. Das »Gannawarra«-Projekt wird von der australischen Firma RCR konstruiert. Mit der Fertigstellung wird im ersten Quartal des nächsten Jahres gerechnet.
Der Ertrag von »Whitsunday« und »Hamilton« wird auf jährlich je 144.000 Megawattstunden prognostiziert. »Gannawarra« soll 116.000 Megawattstunden generieren.
Nach Angaben des Geschäftsführenden Direktors der britischen Wirsol Energy Limited, Mark Hogan, will das Unternehmen bis 2020 rund ein Gigawatt an Solarstromleistung in Australien errichten. Eine australische Niederlassung Wirsol Energy Pty. Ltd. wurde bereits in Sydney gegründet.
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Trina Solar und Tchibo erweitern Kooperation zum Verkauf von Solaranlagen

14.03.2017: Die chinesische Trina Solar Ltd. hat ihre Kooperation mit dem Hamburger Handelshaus und Kaffeeröster Tchibo GmbH zum Verkauf von Solaranlagen verlängert. Es handelt sich dabei um ein Photovoltaiksystem mit monokristallinen »Honey M Plus«-Photovoltaikmodulen von Trina Solar, außerdem beinhaltet das Angebot Beratung, Installation, Netzanschluss und Anmeldung.
Der Preis des Pakets für eine 5,9-Kilowatt-Anlage beträgt 8.999 Euro (1.525 Euro pro Kilowatt), 8,85 Kilowatt kosten 11.899 Euro (1.344 Euro pro Kilowatt). Individuelle Pakete gibt es ab 5.499 Euro für 2,95 Kilowatt, mithin 1.864 Euro pro Kilowatt. Die Preise verstehen sich jeweils inklusiv Mehrwertsteuer. Trina Solar arbeitet bei Beratung und Umsetzung mit Greenhaus zusammen, einer Marke der Vattenfall Europe Innovation GmbH. Trina und Tchibo nutzen bereits seit 2015 diesen Vertriebsweg.
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Montag, 13 März 2017

Wirtschaft

EEG-Umlagekonto ist mit 4,57 Milliarden Euro im Plus

12.03.2017: Das Guthaben auf dem von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern geführten EEG-Umlagenkonto ist zum 28. Februar mit 4,57 Milliarden Euro im Plus, das sind gut eine Milliarde Euro mehr als im Januar mit einem Überschuss von 3,55 Milliarden Euro.
Die verbuchten Einnahmen betrugen im Februar 2,41 Milliarden Euro (Januar 2,21 Milliarden Euro), davon stammen 2,24 Milliarden Euro aus Zahlungen der EEG-Umlage (Januar 2,04 Milliarden Euro).
Dem gegenüber standen im Februar Ausgaben von rund 1,4 Milliarden Euro (Januar 1,53 Milliarden Euro), davon gut 1,39 Milliarden Euro an Zahlungen für Einspeisevergütungen und Direktvermarktung (Januar 1,530 Milliarden Euro).
Gründe für den hohen Monatsüberschuss seien die Erhöhung der EEG-Umlage zum Jahreswechsel, die erstmals in der Abrechnung zum Februar wirksam wird, außerdem die »relativ schwache Erzeugung von Windstrom und die vergleichsweise hohen Börsenpreise im Januar«, heißt es im Branchenportals »Energate«. Dies habe nach Expertenmeinung zu relativ geringen Auszahlungen an Marktprämien geführt.
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Baden-Württemberg verabschiedet Photovoltaik-Freiflächenverordnung

12.03.2017: Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat eine »Freiflächenöffnungsverordnung« verabschiedet. Damit werde eine Klausel im Erneuerbare-Energien-Gesetz genutzt, die es den Ländern erlaube, die für große Photovoltaik-Freiflächenanlagen zugelassenen Flächen in Teilen selbst zu definieren und damit über die Regeln im EEG hinauszugehen, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.
Das EEG sehe für Photovoltaik auf Freiflächen vor allem Konversionsflächen und Seitenrandstreifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen vor. Erschließbare Flächen dieser Art gebe es in Baden-Württemberg aber zu wenig, um mit anderen Bundesländern, besonders in Ost- und Norddeutschland, konkurrieren zu können.
Insgesamt rund 900.000 Hektar in benachteiligten Gebieten werden durch die Verordnung grundsätzlich für Freiflächenphotovoltaik geöffnet, das sind etwa zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Baden-Württemberg. Maximal, so Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen), seien aber nur 200 Hektar pro Jahr zur Photovoltaiknutzung beziehungsweise ein Ausbau um 100 Megawatt vorgesehen.
Ob und wo die Anlagen mit einer Leistung zwischen 750 Kilowatt und zehn Megawatt dann tatsächlich gebaut werden, hängt letztlich von der konkreten Bauleitplanung der zuständigen Kommune ab und davon, ob das Projekt bei der bundesweiten Ausschreibung erfolgreich ist.
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In Belgien wurden 2016 rund 170 Megawatt Photovoltaikleistung neu installiert

12.03.2017: Insgesamt sind in Belgien Photovoltaikanlagen mit 3,423 Megawatt installiert. Davon stehen 2,451 Megawatt in Flandern, 916 Megawatt in Wallonien sowie 56 Megawatt in der Region Brüssel. Dies geht aus den Statistiken der belgischen Erneuerbare-Energien-Organisation (Apere Association pour la promotion des énergies renouvelables) hervor. Demnach kamen im vergangenen Jahr rund 170 Megawatt neu hinzu (2015: 100 Megawatt). Systeme mit weniger als zehn Kilowatt installierter Leistung machen 61 Prozent der Gesamtleistung aus. Das Land produzierte 2016 rund 2,9 Terawattstunden Solarstrom und deckte damit 3,7 Prozent des Strombedarfs.
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Elektronische Stromzähler können Verbrauch fehlerhaft anzeigen

12.03.2017: Elektronische Stromzähler können Werte angeben, die bis zu 582 Prozent über dem tatsächlichen Verbrauch liegen. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Untersuchung der University of Twente (UT) und der Hogeschool van Amsterdam (HvA). Das Problem betreffe auch deutsche Stromkunden, so UT-Professor Frank Leferink, die Stromzähler würden international eingesetzt. Seit der Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und der neuen Messzugangsverordnung werden auch in Deutschland seit Januar 2010 ältere Ferraris-Stromzähler gegen elektronische Zähler ersetzt.
An den Universitäten wurden neun verschiedene elektronische Zählermodelle getestet, die zwischen 2004 und 2014 produziert wurden. Sämtliche getesteten Zähler genügten den gesetzlichen Vorschriften und waren zertifiziert. Fünf der neun Stromzähler wiesen in den Tests einen Wert aus, der weit über dem tatsächlichen Stromverbrauch lag. Bei bestimmten Versuchsanordnungen lag er bis zu 582 Prozent höher. Zwei Zähler zeigten einen um 30 Prozent niedrigeren Wert an. Die größten Abweichungen gab es, als Dimmer in Kombination mit Stromspar- und LED-Lampen angeschlossen waren.
Erklärt werden dieses Abweichungen mit dem technischen Aufbau der Zähler in Kombination mit einer zunehmenden Nutzung von energiesparenden Geräten. Bei diesen folgt der aufgenommene Strom nicht mehr einer perfekten Wellenbewegung, sondern einem »abrupteren« Muster, heißt es in einer Mitteilung. Die Entwickler der Stromzähler hätten diesem Trend in nicht ausreichendem Maße Rechnung getragen.
Mutmaßlich nicht korrekt arbeitende Stromzähler können durch zertifizierte Gutachter überprüft werden. Die Kosten für diese Kontrolle müssen Verbraucher jedoch selbst tragen, wenn die Prüfung ergibt, dass der Zähler fehlerfrei zu funktionieren scheint. Verbrauchern, die an ihren Zählerständen zweifeln, sollten mit ihren Energielieferanten Kontakt aufzunehmen.
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PPVX nähert sich wieder der 1.000-Punkte-Marke

12.03.2017: Der PHOTON Photovoltaik-Aktien Index PPVX hat die dritte Woche in Folge mit Verlusten beendet und notierte am Freitag mit 1.012 Punkten nur noch knapp über der 1.000-Punkte-Marke. Im Vergleich zur Vorwoche hat der Index damit 2,1 Prozent verloren, gegenüber dem Jahresanfang ist er noch mit 5,2 Prozent im Plus.
Sechs der 30 PPVX-Aktien schlossen die Woche dennoch mit Kursgewinnen ab, am deutlichsten United Photovoltaics (16,7 Prozent), Terraform Global (15,1 Prozent) und SMA (12,9 Prozent). Die höchsten Verluste erlitten die Aktien von Sunpower (12,9 Prozent), Sino-American Silicon (8,0 Prozent) und Canadian Solar (7,1 Prozent). Im Vergleich zum Jahresbeginn entfallen die bislang höchsten Kurszuwächse auf Shunfeng International (43,8 Prozent), Sino-American Silicon (26,3 Prozent) und Terraform Global (25,3 Prozent). Die höchsten Kursverluste verzeichnen BCPG (12,1 Prozent), Thai Solar Energy (9,8 Prozent) und Gintech Energy (8,0 Prozent).
Auch der PPVX-Vergleichswert NYSE Arca Oil musste in der vergangenen Woche Verluste hinnehmen und sank um 3,0 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt er nun mit minus 8,3 Prozent währungsbereinigt 13,5 Prozentpunkte hinter dem PPVX. Im Vergleich seit Anfang 2003 haben die Solaraktien mit plus 260 Prozent rund 101 Prozentpunkte Vorsprung vor den Ölwerten (plus 159 Prozent). Der kumulierte Börsenwert aller PPVX-Unternehmen beträgt aktuell rund 22,2 Milliarden Euro.
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Solliance erzielt Wirkungsgrad von 12,6 Prozent bei »Roll-to-Roll«-Technologie mit Perowskit

10.03.2017: Der länderübergreifende Forschungsverbund Solliance hat in einem industriell anwendbaren »Roll-to-Roll«-Beschichtungsprozesses für die Fertigung von Solarzellen mit Perowskit einen Wirkungsgrad von 12,6 Prozent auf Zellebene erzielt. Perowskit-Kristalle sind nach Expertenmeinung ein vielversprechendes Material für die Herstellung ertragreicher Dünnschichtsolarzellen. Sie können in dünnen, leichten und potenziell halbtransparenten Modulen zum Einsatz kommen, die sich etwa in Fenster oder abgerundete Konstruktionen integrieren lassen.
Das »Roll-to-Roll«-Verfahren (R2R) wurde sowohl für die Elektronentransport- als auch die Perowskit-Schichten auf der neuen Beschichtungsanlage von Solliance entwickelt. Die reihenförmig angeordneten, kontinuierlichen Beschichtungs-, Trocknungs- und Glühprozesse fanden bei einer linearen Geschwindigkeit von fünf Metern pro Minute auf einer 30 Zentimeter breiten PET/ITO-Folie statt. Alle Verfahrensschritte auf dieser Anlage wurden laut Solliance unter Verwendung preiswerter Materialien bei Temperaturen, die 120 Grad Celsius nicht überschritten, durchgeführt.
Das Ergebnis zeige, dass in Zukunft »die Produktion im Großvolumen und damit zu sehr niedrigen Kosten möglich sein wird«, erklärt Pim Groen, Professor an der Technischen Universität Delft und Projektleiter am Holst Centre und bei Solliance. Das Konsortium von Anlagenbauern, das die R2R-Beschichtungsanlage konzipiert und konstruiert hat, wird von VDL ETG koordiniert.
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Freitag, 10 März 2017

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Innovationspreis für Modulrahmen-Wechselrichter

09.03.2017: Der Preis für das innovativste Produkt auf dem Symposium photovoltaische Solarenergie geht in diesem Jahr an Henk Oldenkamp mit seiner Firma OKE-Services, Den Haag. Oldenkamp hat ein Konzept für einen Mikrowechselrichter entwickelt, der sich im Rahmen eines Solarmoduls unterbringen lässt. Er ist für Module mit einer Leistung von 300 Watt geeignet; auf dem Symposium wurde exemplarisch ein Modul des deutschen Herstellers CS Wismar GmbH mit im Rahmen integriertem Wechselrichter gezeigt. Das Foto zeigt zum Größenvergleich die Dimensionen des Wechselrichter von Oldenkamp (auf der Konferenz als leeres Gehäuse) vor einem aktuellen 1,5-Kilowatt-Gerät von SMA. Oldenkamp sucht nun einen Partner aus der Industrie, um seinen Wechselrichter zur Marktreife zu entwickeln - mit SMA ist er bereits im Gespräch. »Ich bin jedoch auch für andere Interessenten offen«, so Oldenkamp gegenüber PHOTON.
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US-Solarmarkt könnte sich innerhalb der nächsten fünf Jahre verdreifachen

09.03.2017: Innerhalb der nächsten fünf Jahre könnte sich die in den USA installierte Leistung verdreifachen. Dies geht aus dem Report »U.S. Solar Market Insight 2016« hervor, der gemeinsam von dem Analystenhaus GTM Research und der amerikanischen Solarindustrievereinigung SEIA (Solar Energy Industries Association) herausgegeben wird.
Die Durchschnittspreise für Solarsystem fielen demnach im vergangenen Jahr um 20 Prozent. Für 2017 erwarten die Organisationen eine neu installierte Photovoltaikleistung von 13,2 Gigawatt. Dies wäre zwar ein Rückgang von rund zehn Prozent gegenüber 2016, allerdings gegenüber 2015 ein Zuwachs von 75 Prozent. Hintergrund sei, dass im vergangenen Jahr viele Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab fertig gestellt worden waren, weil die Projektentwickler zahlreiche Installationen mit Priorität vorangetrieben hatten, da sie zunächst ein Ende der Steuererleichterungen »Investment Tax Credit (ITC) für den Anlagenbau zum Jahresende 2016 befürchteten; der ITC wurde dann aber letztlich wie berichtet von Senat und Kongress in einem politischen Kraftakt um fünf Jahre verlängert. Bis 2019 erwartet SEIA einen erneuten Aufschwung bei den solaren Großanlagen.
In den USA wurden im vergangenen Jahr rund 14,8 Gigawatt Solarstromleistung neu installiert, kumuliert stieg die installierte Leistung damit auf 42,4 Gigawatt. Bei anhaltendem Wachstum prognostiziert die Solarorganisation innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Zuwachs der installierten Solarstromleistung auf mehr als 100 Gigawatt.
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Delta liefert Wechselrichter mit 2,3 Megawatt Leistung für Schweizer Logistikunternehmen

09.03.2017: Die Delta Energy Systems (Germany) GmbH aus Teningen hat 46 Wechselrichter des Typs »RPI M50A« für eine Aufdachsolaranlage mit einer Leistung von 2,34 Megawatt geliefert. Die Anlage wurde mit LG-Modulen auf den Lagerhallen des Schweizer Logistikunternehmens Rieser + Vetter in Frauenfeld installiert. Für die Planung und die schlüsselfertige Netzinstallation des Solarprojekts zeichnete die Fuchs Wohnbau AG verantwortlich.
Der Anlagenertrag wird auf 2,1 Gigawattstunden pro Jahr prognostiziert.
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Solarworld bringt neues 350-Watt-Modul auf den Markt

09.03.2017: Die Bonner Solarworld AG bringt ein neues Hochleistungsmodul mit 350 Watt auf den Markt. Nach Unternehmensangabe wird das »Sunmodule 325 XL« im Portfolio ersetzt durch das »Sunmodule 350 XL mono« mit 72 monokristallinen PERC-Zellen. »Durch die Systemspannung von 1.500 Volt sowie 25 Ampere Rückstrombelastbarkeit sind höhere Stringlängen realisierbar«, heißt es in einer Mitteilung. Für das Sunmodule XL gilt ebenfalls die lineare Leistungsgarantie über 25 Jahre sowie die 20-jährige Produktgarantie.
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Infinity Solar, IB Vogt und Solizer bauen 64-Megawatt-Solarkraftwerk in Ägypten

09.03.2017: Die ägyptische Firma Infinity Solar S.A.E. sowie die deutschen Unternehmen IB Vogt GmbH und Solizer GmbH & Co. KG werden im Rahmen eines »Infinity 50« genannten Konsortiums gemeinsam ein 64,1 Megawatt leistende Photovoltaikkraftwerk im ägyptischen Benban, Assuan, bauen. Das Projekt wurde jetzt von der ägyptischen Electricity Transmission Company genehmigt. Die Anlage besteht aus rund 200.000 einachsig nachgeführten Solarmodulen, der Jahresertrag wird auf 110.000 Megawattstunden prognostiziert. Die Finanzierung erfolgte über die Bayerische Landesbank (85 Prozent), überdies ist die Arab African International Bank (15 Prozent) beteiligt. Der Kredit wird über eine Euler-Hermes-Bürgschaft der Bundesregierung abgesichert.
Bau, Anschluss und Betriebsführung übernimmt IB Vogt GmbH. Die Installation soll im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein. Der Ertrag geht im Rahmen eines auf 25 Jahre angelegten Abnahmevertrages an die staatliche Egyptian Electricity Transmission Company (EETC).
Das Projekt ist Teil des Benban-Komplexes, der auf eine Leistung von 1,86 Gigawatt ausgebaut werden soll. Ägypten will bis 2020 rund 20 Prozent seines Energiebedarfs regenerativ decken.
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1366 Technologies erreicht Zell-Wirkungsgrad von 19,9 Prozent

09.03.2017: Der amerikanische Waferhersteller 1366 Technologies Inc. und die koreanische Hanwha Q Cells Co., Ltd. melden einen neuen Solarzellen-Wirkungsgrad von 19,9 Prozent unter Nutzung der »Direct Wafer«-Technologie von 1366. Das Ergebnis wurde mit einem 156 Millimeter multikristallinen Wafer und Hanwhas Q.antum Perc-Zellprozess erzielt. Das Fraunhofer ISE CalLab bestätigte den Wirkungsgrad.
Zuletzt hatte 1866 Technologies im Dezember einen Wirkungsgradrekord des Unternehmens von seinerzeit 19,6 Prozent gemeldet.
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Mali bekommt Kredit in Höhe von 25 Millionen Dollar für den Bau eines Photovoltaikkraftwerks

09.03.2017: Der Vorstand der afrikanischen Entwicklungsbank (African Development Bank, AfDB) hat einem Kredit in Höhe von 25 Millionen Dollar (23,6 Millionen Euro) für den Bau des »Segou«-Solarkraftwerks mit einer Leistung von 33 Megawatt in Mali zugestimmt. Der Ertrag wird auf jährlich mehr als 52 Gigawattstunden prognostiziert, etwa zehn Prozent der derzeitigen Stromproduktion des Landes. Die Finanzierung erfolgt über das eigens für ärmere Länder aufgelegte Programm »Scaling Up Renewable Energy in Low Income Countries« (SREP) des »Climate Investment Funds« (CIF).
Das Projekt wird von einer eigens zu gründenden privatrechtlichen Gesellschaft durchgeführt, welche eine auf 25 Jahre angelegte Konzession zum Bau und Betrieb des Kraftwerks von der Regierung Malis erhält. Der Solarstrom wird von dem staatlichen Versorger E�nergie du Mali abgenommen.
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Zhiguo Zhu tritt als Trina-COO, Vorstandsmitglied und Leiter des MBU zurück

09.03.2017: Zhiguo Zhu, Vorstandsmitglied des chinesischen Modulherstellers Trina Solar Ltd., ist von seinem Posten zurückgetreten. Zudem stellt er seine beiden Posten als Chief Operating Officer sowie als Leiter der Abteilung » Module Business Unit« (MBU) zur Verfügung. Die Rücktritte gelten zum 10. März 2017. Den Angaben zufolge geschehe dies »aus persönlichen Gründen«. Trinas Vorstandschef und Geschäftsführer Jifan Gao will die Leitung der MBU-Abteilung übernehmen.
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Manz AG steigert 2016 den Umsatz um vier Prozent

09.03.2017: Der Reutlinger Maschinenbauer Manz AG hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2016 von 222 Millionen Euro im Vorjahr um vier Prozent auf 231 Millionen Euro gesteigert. Aufgrund einer kurzfristigen Stornierung eines Großauftrags im Geschäftsbereich Energy Storage im Juni 2016 blieben die damit verbundenen und eingeplanten Folgeaufträge aus heißt es in einer Mitteilung. Zudem kam im Geschäftsbereich Solar der im Januar 2017 erhaltene Großauftrag für Produktionslinien zur Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen mit einem Gesamtvolumen von 263 Millionen Euro »deutlich später als avisiert«. Beides habe Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens gehabt.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei minus 22,5 Millionen Euro (Vorjahr: minus 41,9 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug minus 36,7 Millionen Euro (Vorjahr: minus 58,2 Millionen Euro). Angaben zum Konzerngewinn oder -verlust machte Manz nicht. Für 2017 rechnet der Vorstand »mit einer profitablen Geschäftsentwicklung«, nannte indes auch hierzu keine Zahlen.
Den vollständigen Geschäftsbericht 2016 will das Unternehmen am 30. März veröffentlichen.
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Mittwoch, 08 März 2017

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Brookfield übernimmt Mehrheit an Terraform Power

07.03.2017: Der kanadische Investor Brookfield Asset Management Inc. übernimmt eine Mehrheit von 51 Prozent an dem amerikanischen Solar- und Windparkbetreiber Terraform Power, Inc. (TERP), bislang Teil der insolventen Sunedison Inc. Regionaler Schwerpunkt von TERP bleibt weiterhin Europa und Nordamerika.
Brookfield will 11,46 Dollar (10,80 Euro) pro Aktie zahlen, sichert sich ein Vorkaufsrecht an Wind- und Solarkraftwerken mit insgesamt 3.500 Megawatt Leistung und bietet überdies eine Wachstumsfinanzierung in Höhe von 500 Millionen Dollar. Die Investitionen belaufen sich nach Unternehmensangaben auf 1,7 Milliarden Dollar, der Gesamtwert der Übernahme liege bei 6,6 Milliarden Dollar.
Die Vorstände beider Unternehmen haben der Transaktion bereits zugestimmt, ebenso Sunedison. Nach Angaben von Peter Blackmore, Vorstandschef und Interims-Geschäftsführer von Terraform Power, sei diese Übereinkunft das Ergebnis der Anstrengungen des Unternehmens, sich von Sunedison zu lösen und davon unabhängig zu operieren.
Brookfield Asset Management verwaltet weltweit Beteiligungen in Höhe von rund 250 Milliarden Dollar (235 Milliarden Euro). Eines der Kerngeschäfte liege im Bereich erneuerbarer Energien. Die Investmentgruppe verfüge über rund 17.000 Megawatt Kraftwerksleistung mit einem Wert von kumuliert 30 Milliarden Dollar (28 Milliarden Euro) in acht Ländern.
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Belectric baut Batteriespeicher in Sachsen

07.03.2017: Die Belectric GmbH aus Kolitzheim errichtet als Generalunternehmer der »Eins - Energie in Sachsen GmbH & Co. KG« in Chemnitz den nach Unternehmensangaben »derzeit größten Batteriespeicher Sachsens« mit einer Kapazität von 15,9 Megawattstunden. Die Anlage soll ab dem zweiten Quartal 2017 Primärregelleistung für den Strommarkt zur Verfügung stellen. Das Projekt wird vom Land Sachsen mit einer Million Euro gefördert, die Gesamtinvestition liegt bei rund zehn Millionen Euro. Das Speichergebäude wird gemeinsam mit den Architekten und Ingenieuren vom Planungsbüro ADOBE Architekten+Ingenieure GmbH entwickelt und umgesetzt. Technische Details wurden nicht genannt.
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Meteocontrol bietet Systemlösung für Anlagen bis 750 Kilowatt

07.03.2017: Die Augsburger Meteocontrol GmbH bietet Betreibern von Solaranlagen jetzt eine, wie es heißt, »schlüsselfertige Rundum-Sorglos-Systemlösung« an. Für einen Fixpreis erhalten Betreiber von Photovoltaikanlagen bis zu einer Leistung von 750 Kilowatt unter anderem Monitoring, Einspeisemanagement und Direktvermarktung.
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Upsolar liefert Module in die Türkei für Solarkraftwerk mit 23 Megawatt Leistung

07.03.2017: Der chinesische Projektentwickler und Modulhersteller Upsolar wird 87.630 Module des Typs UP-M270P mit einer Leistung von kumuliert 23,6 Megawatt an das türkische Unternehmen Hilvan Enerji liefern. Standort des Photovoltaikkraftwerks ist in Hilvan, Provinz Sanliurfa, in Südostanatolien. Die Installation soll nach Upsolar-Angaben »in wenigen Monaten« beginnen. Der Jahresertrag wird auf 40 Gigawattstunden prognostiziert.
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Brookfield übernimmt Terraform Global für 1,3 Milliarden Dollar

07.03.2017: Der US-Investor Brookfield Asset Management Inc. kauft den amerikanischen Solar- und Windparkbetreiber Terraform Global, Inc. (TERG), bislang Teil der insolventen Sunedison Inc. Die Vorstände beider Unternehmen haben der Transaktion bereits zugestimmt, ebenso Sunedison. Mit dem Abschluss wird in der zweiten Hälfte dieses Jahres gerechnet.
Nach Unternehmensangaben setzt sich der Kaufpreis in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar zusammen aus 787 Millionen Dollar in bar sowie 455 Millionen Dollar im Rahmen von Schuldenübernahmen. TERG verfügt über 31 Solar- und Windkraftwerke in Brasilien, Indien, China, Südafrika, Thailand, Malaysia sowie Uruguay mit einer Leistung von insgesamt 952 Megawatt.
Diese Übernahme durch Brookfield ist nicht an die am gleichen Tage verkündete Übernahme einer Mehrheit von 51 Prozent an der TERG-Schwestergesellschaft Terraform Power Inc. durch Brookfield gekoppelt.
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WElink Energy baut 200-Megawatt-Solarkraftwerk in Portugal

07.03.2017: Die britische WElink Energy Ltd. wird in Portugal ein privat finanziertes Solarkraftwerk mit einer Leistung von 200 Megawatt errichten. Für die Bauausführung wurde ein Ingenieurdienstleistungsvertrag mit der China Triumph International Engineering Co. Ltd (CTIEC) unterzeichnet. Die Investitionen werden auf 200 Millionen Britische Pfund (231 Millionen Euro) beziffert, Baubeginn ist noch im ersten Quartal dieses Jahres. Die »Solara4« genannte Anlage entsteht in Vaqueiros in der Algarve um Süden des Landes. Mit der Fertigstellung wird Mitte 2018 gerechnet.
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Dienstag, 07 März 2017

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»Spiegel«: Bundesregierung geht auf Distanz zu technologieübergreifenden Ausschreitungen

06.03.2017: Laut einem »Spiegel online«-Bericht hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein Eckpunktepapier zu technologieübergreifenden Ausschreibungen erarbeitet. In diesen Ausschreibungen sollen dem Bericht zufolge Windenergieanlagen an Land und Solarkraftwerke um Zuschläge konkurrieren. In dem Eckpunktepapier sei allerdings auch festgehalten, dass man im BMWi »nach wie vor technologiespezifische Ausschreibungen für vorzugswürdig« erachte.
Die gemeinsamen Ausschreibungen sind indes bereits in der seit Januar geltenden Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) festgelegt. Auch der Zeitraum – 2018 bis 2020 – für die gemeinsamen Ausschreibungen ist in Paragraf 39i EEG definiert. Außerdem ist festgeschrieben, dass die Bundesregierung bis spätestens zum 1. Mai 2018 eine entsprechende Rechtsverordnung erlassen muss. Im BMWi wurde bereits im vergangenen Dezember die Motivlage für die technologieoffenen Ausschreibungen schriftlich festgehalten. Deren Einführung für zwei Jahre ist demnach ein Kompromiss zwischen dem Ministerium, das eigentlich technologiespezifische Ausschreibungen vorzieht und der EU-Kommission, die technologieoffene Verfahren als verpflichtend gemäß den EU-Leitlinien für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen (UEBLL) betrachtet und sie zur Bedingung für eine Genehmigung des EEG 2017 machte.
Inhaltlich hat das BMWi ebenfalls bereits im Dezember festgehalten, dass die technologieoffenen Ausschreibungen – wie im EEG definiert – ein Volumen von 400 Megawatt pro Jahr umfassen sollen, welches auf die parallel weiter laufenden technologiespezifischen Ausschreibungen angerechnet wird. Anschließend sollen die Ergebnisse evaluiert und mit denen der technologiespezifischen Verfahren verglichen werden. Des weiteren sieht das EEG so genannte »Innovationsausschreibungen« vor, in denen unabhängig von der Technologie besonders netz- oder systemdienliche Lösungen gefördert werden sollen. Diese Verfahren sind auf ein Volumen von jährlich 50 Megawatt in den Jahren 2018 bis 2020 begrenzt.
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Bridge to India erwartet Modulpreise von 25 bis 26 US-Cent

06.03.2017: Das indische Beratungsunternehmen Bridge to India rechnet für 2017 mit einem gegenüber dem Vorjahr bei rund 75 Gigawatt stagnierenden weltweiten Photovoltaikzubau, während gleichzeitig die Solarindustrie weitere Produktionskapazitäten aufbaut. Deshalb werde »2017 wahrscheinlich mit Modulpreisen von 25 bis 26 US-Cent enden«, also 24 bis 25 Eurocent, folgern die Analysten in einer gestern veröffentlichten Einschätzung und Prognose. Bridge to India rechnet für China mit einem Marktvolumen von rund 28 Gigawatt, nach 36 Gigawatt im vergangenen Jahr. Der japanische, europäische und US-Markt werde kaum steigende Nachfrage entwickeln. Somit sei selbst bei niedrigen Preisen und stark wachsender Nachfrage in Ländern wie beispielsweise Indien nicht damit zu rechnen, dass die bis Jahresende auf voraussichtlich 100 Gigawatt wachsende weltweite Produktionskapazität hinreichend ausgelastet werde.
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Fraunhofer ISE richtet Labor für Multi-Megawatt-Leistungselektronik ein

06.03.2017: Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg will in Kürze in einem neuen Forschungslabor Prüfungen und Tests an Leistungselektronik im Multi-Megawatt-Bereich vornehmen. Bislang war das Institut hier an eine Leistungsgrenze von einem Megawatt gebunden. Nun strebt man eine weltweite Sonderstellung an, vergleichbare Testeinrichtungen für die nun bald mögliche Größenordnung existieren nach Angaben des Fraunhofer ISE bislang nicht.
Die Hochspannungsversorgung für das neue Gebäude in einem Freiburger Industriegebiet mit rund 900 Quadratmetern Labor- und 600 Quadratmetern Bürofläche ist bereits aufgebaut. Die Einrichtung soll unter anderem für Tests an netzgekoppelten Wechselrichtern, Batteriewechselrichtern und Umrichtern genutzt werden. Das Vorhaben wird vom Bundesforschungsministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium mit insgesamt rund zehn Millionen Euro gefördert, das Fraunhofer ISE investiert weitere fünf Millionen Euro.
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Frankreich vereinfacht Genehmigungsverfahren für Erneuerbare-Energien-Projekte

06.03.2017: Seit dem 1. März gilt in Frankreich ein vereinfachtes Verwaltungsverfahren für die Genehmigung von Erneuerbare-Energien-Anlagen. Gemäß der Verordnung Nr. 2017-80 und die beiden Bestimmungen Nr. 2017-81 und 2017-82 muss für geplante Windparks, Biogasanlagen und Solaranlagen nur noch ein einziger Antrag gestellt werden. Wenn ein Projekt den gültigen Vorschriften genügt, erhält es nach Abschluss des Verfahrens und einer öffentlichen Anhörung eine umfassende umweltschutzrechtliche Genehmigung. Nach Einschätzung des Beratungsunternehmen Sterr-Kölln & Partner können Projektentwickler nun mit deutlich schnelleren Genehmigungen rechnen. So gelte bei Windenergieanlagen das Ziel einer regulären Frist von 9 Monaten, während bisher 15 bis 24 Monate erforderlich waren. Seit 2014 gab es in mehreren französischen Regionen Pilotprojekte für erleichterte Genehmigungsverfahren, die 2015 auf alle Regionen ausgeweitet wurden. Nun wurden die versuchsweise eingeführten Verfahren in die normale Genehmigungspraxis übertragen.
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Kaco schließt Rahmenliefervertrag für Südkorea ab

06.03.2017: Der Wechselrichterhersteller KACO New Energy GmbH aus Neckarsulm hat mit dem südkoreanischen Systemhändler und Solarkraftwerksbauer DNE Solar Ltd. die Lieferung von Geräten mit 300 Megawatt Gesamtleistung vereinbart. Kaco soll demnach im Rahmen des Vertrags ausschließlich String-Wechselrichter liefern, vor allem die Typen blueplanet 20.0 TL3 INT und 50.0 TL3 INT sowie Powador 60.0 TL3. Diese sollen vor allem für gewerbliche Solardächer und Solarparks im Kraftwerksmaßstab zum Einsatz kommen. Nach Angaben von Kaco hat DNE in der seit 2012 bestehenden Geschäftsbeziehung der beiden Unternehmen bislang Wechselrichter mit 300 Megawatt Gesamtleistung bezogen, der neue Auftrag bedeutet mithin eine Verdopplung des in den vergangene fünf Jahren realisierten Volumens.
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Montag, 06 März 2017

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Eon kündigt Stromspeicherverbund »Solar Cloud« an

05.03.2017: Der Energiekonzern Eon will bereits im April ein »virtuelles Stromkonto« anbieten. Zunächst in Verbindung mit der Speicherlösung »Aura« sollen Kunden Solarstrom in unbegrenzter Höhe und ohne Zeitbindung auf ihrem Konto gutschreiben lassen können, den sie später dann verbrauchen. Weitere Ausbaustufen sind geplant, etwa für die Nutzung des Stromkontos beim Laden eines Elektrofahrzeugs unterwegs oder für den Verkauf beziehungsweise das Teilen von Solarstrom mit Dritten.
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EU-Strafzölle enden voraussichtlich im September 2018

05.03.2017: Die Europäische Kommission hat am Freitag eine Verlängerung der Strafzölle gegen in China produzierte kristalline Solarzellen und -module um 18 Monate bekannt gegeben. Dies betrifft auch die mit vielen chinesische Herstellern getroffene Abmachung zu Mindestimportpreisen, die allerdings nach dem Ausstieg der größten Unternehmen mittlerweile praktisch irrelevant ist.
Gleichzeitig kündigte die Kommission eine erneute Untersuchung der gesamten Regelung an. Bis Anfang September dieses Jahres sollen demnach Ergebnisse vorliegen und gegebenenfalls eine Anpassung von Zöllen und Mindestimportpreisen sowie eine Vereinfachung der Regulierung von betroffenen Einfuhren erfolgen. Eine Verlängerung der Maßnahmen über das nach der jetzigen Verlängerung geltende Datum September 2018 hinaus gilt als wenig wahrscheinlich.
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Yingli präsentiert Hotspot-sicheres Solarmodul

05.03.2017: Der chinesische Solarkonzern Yingli Green Energy Holding hat ein »Hotspot-freies« Solarmodul vorgestellt. Die Präsentation erfolgte auf der am Freitag in Tokio beendeten Messe PV Expo 2017. Die Technologie basiert auf einer Bypass-Diode für jede einzelne Zelle des Moduls. So wird, wann immer der Strom in einer Zelle nicht zu den übrigen des jeweiligen Strings passt, die Diode aktiv und bewirkt damit eine Umgehung der betreffenden Zelle. Yingli machte keine Angaben dazu, wann Solarmodule mit der neuen Technologie in den Handel gelangen.
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PPVX verliert 1,7 Prozent

04.03.2017: In der vergangenen Woche haben 19 der 30 im PHOTON Photovoltaik-Aktien Index PPVX notierten Unternehmen Kursverluste erlitten, dem entsprechend sank auch der gesamte Index um 1,7 Prozent. Mit 1.034 Punkten lag er am Freitag indes noch immer um 7,4 Prozent über dem Stand zu Jahresbeginn. Der kumulierte Börsenwert aller PPVX-Unternehmen beträgt derzeit rund 22,9 Milliarden Euro.
Die höchsten Kursgewinne der Woche erzielten Thai Solar Energy (5,5 Prozent), Capital Stage (4,6 Prozent) und Scatec Solar (3,2 Prozent). Die deutlichsten Verluste mussten First Solar (8,7 Prozent), Sunpower (8,5 Prozent) und JA Solar (8,3 Prozent) hinnehmen. Seit Jahresbeginn liegen die bislang höchsten Kursgewinne bei Shunfeng International (47,9 Prozent), Sino-American Silicon (37,3 Prozent) und Daqo New Energy (26,8 Prozent), die höchsten Verluste erlitten die Aktien von United Photovoltaics (9,6 Prozent), Terraform Power (8,9 Prozent) und BCPG (8,6 Prozent).
Der PPVX-Vergleichswert NYSE Arca Oil stieg in der vergangenen Woche um 0,9 Prozent. Seit Jahresanfang liegt er allerdings mit 5,3 Prozent im Minus und damit währungsbereinigt rund 13 Prozentpunkte hinter dem PPVX. Im Langzeitvergleich seit 2003 haben die Solaraktien mit plus 268 Prozent rund 100 Prozentpunkte Vorsprung vor dem NYSE Arca Oil (plus 168 Prozent).
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Mittwoch, 01 März 2017

Wirtschaft

Photovoltaikzubau in Deutschland lag im Januar bei 117 Megawatt

28.02.2017: Die Summe der bei der Bundesnetzagentur gemeldeten neu installierten Leistung der geförderten Photovoltaikanlagen beträgt für den Monat Januar 117,27 Megawatt, davon 3,43 Megawatt als Freiflächenanlagen. Im Dezember betrug der Zubau 441 Megawatt, im November 184 Megawatt und im Oktober 109 Megawatt.
Im Jahr 2016 wurden 1,53 Gigawatt neu installiert. 2015 betrug der Zubau 1,46 Gigawatt. 2014 waren es im gesamten Jahr 1,89 Gigawatt, 2013 rund 3,3 Gigawatt und 2012 sogar 7,6 Gigawatt.
Die Summe der in Deutschland installierten und durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geförderten Photovoltaikleistung betrug Ende Januar insgesamt rund 41.341 Megawatt.
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Wirtschaft

EuGH: Antidumpingmaßnahmen gegen PV-Importe aus China sind rechtmäßig

28.02.2017: Das Gericht der Europäischen Union bestätigt am Dienstag die Rechtsgültigkeit der Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen gegenüber Solarstromkomponenten aus China. Der Rat der Europäischen Kommission hatte diese im Dezember 2013 auf Importe von Photovoltaikmodulen und ihren Schlüsselkomponenten mit Ursprung in oder versandt aus China eingeführt. Nach Auffassung der Kommission seien chinesische Solarmodule »in Europa deutlich unter ihrem normalen Marktwert verkauft« worden, so das Gericht. Die Zölle sollten den Schaden mildern, »der dem europäischen Wirtschaftszweig durch diese unlautere Wettbewerbspraxis des Dumping« entstehe. Auch Antisubventionszölle wurden eingeführt.
26 Unternehmen, die von diesen Zöllen (zum Satz von durchschnittlich 47,7 Prozent) betroffen sind, haben beim Gericht der Europäischen Union darauf geklagt, die Maßnahmen für nichtig zu erklären. Das Gericht wies alle Klagen ab und bestätigte die vom Rat festgesetzten Zölle.
Derweil hat die EU Kommission eine Verlängerung der Anti-Dumpingzölle auf chinesische Photovoltaikmodule und -zellen um weitere 18 Monate vorgeschlagen. Anschließend sei es denkbar, die Strafzölle schrittweise abzubauen. Zuletzt hatte sich die Handelskommission für eine Verlängerung um 24 Monate ausgesprochen, was indes 18 von 28 Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten Ende Januar abgelehnt hatten (wir berichteten).
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Wirtschaft

ArcelorMittal möchte 600-Megawatt-Solarkraftwerk in Indien bauen

28.02.2017: ArcelorMittal India Limited, Tochter des indisch-luxemburgischen Stahlkonzerns ArcelorMittal SA, hat bei der indischen Regierung um eine Genehmigung zum Bau eines Solarkraftwerks mit 600 Megawatt Leistung im Bundesstaat Karnataka ersucht.
Wie aus dem Jahresbericht 2016 hervorgeht, hatte das Unternehmen im Jahr 2010 mit der Regierung von Karnataka eine Absichtserklärung zum Bau eines Stahlwerks (Jahreskapazität sechs Millionen Tonnen) mit angeschlossenem konventionellem 750-Megawatt-Kraftwerk unterzeichnet. Sämtliche Genehmigungen zum Grundstückserwerb und zum Bau der auf 6,5 Milliarden Dollar teuren Anlage lägen vor, heißt es im Kapitel »Updates on previously announced investment projects«. Angesichts des weltweit angespannten Marktes für Stahl und Eisenerz habe der Konzern allerdings die Möglichkeiten geprüft, eine Solarfarm zu errichten. »Dies würde dem von Energiekrisen geschüttelten Karnataka entgegenkommen« und zudem der indischen Regierung helfen, ihr ambitioniertes Solarprogramm umzusetzen, so der Jahresbericht.
ArcelorMittal entstand 2006 durch den Zusammenschluss der beiden Stahlkonzerne Arcelor (Europa) und Mittal Steel (Indien).
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Wirtschaft

In Australien wurden im Januar Aufdachanlagen mit einer Leistung von 19,66 Megawatt installiert

28.02.2017: Die Australier installierten im Januar dieses Jahres 2.780 Solaranlagen auf ihren Dächern mit einer Leistung von 19,66 Megawatt. Dies ist signifikant weniger als im Januar letzten Jahres mit 42 Megawatt. Die Mehrzahl der neuen Anlagen entstanden im Bundesstaat Queensland (1.308), gefolgt von Western Australia (1.214), so die jüngsten Statistiken der Regulierungsbehörde CER (Clean Energy Regulator).
Zum 1. Februar zählte Australien 1,63 Millionen Aufdachanlagen mit einer Leistung von kumuliert 5,43 Gigawatt. Zum Jahresende 2015 betrug die installierte Leistung kumuliert rund 4,7 Gigawatt, Ende 2014 waren es 3,1 Gigawatt.
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FSFL kauft weiteres Solarkraftwerk in Großbritannien

28.02.2017: Der Investor Foresight Solar Fund Limited, Tochter des britischen Vermögensverwalters Foresight Group LLP, hat das »Sandridge solar farm« genannte 49,6 Megawatt leistende Solarkraftwerk im britischen Wiltshire gekauft. Die Investition belief sich nach Unternehmensangaben auf 55 Millionen Britische Pfund (65 Millionen Euro). Überdies habe man den Erwerb weiterer Solarkraftwerke mit kumuliert 100 Megawatt Leistung im Blick. Details wurden nicht genannt.
Vor drei Wochen hatte Foresight das 72 Megawatt leistende »Shotwick«-Solarkraftwerk in Deeside, Wales, erworben (wir berichteten).
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Wirtschaft

Malaysia will 460 Megawatt Solarstromleistung ausschreiben

28.02.2017: Die Energy Commission of Malaysia (EC) will im Rahmen eines Bieterprozesses Projektentwickler für insgesamt 460 Megawatt Photovoltaikleistung für Malaysia und Sabah/Labuan finden. Die Anlagen werden an das Netz angeschlossen und durch langfristige Stromabnahmeverträge mit den Versorgern Tenaga Nasional Berhad oder Sabah Electricity Sdn Bhd vergütet.
Die Ausschreibungen werden aufgeteilt in Projekte von einem bis dreißig Megawatt bei kumuliert höchstens 360 Megawatt für Malaysia sowie 100 Megawatt für Sabah/Labuan. Die Anlagen müssen 2019/2020 fertig gestellt werden. Bei Bieterkonsortien dürfen ausländische Unternehmen mit höchstens 49 Prozent beteiligt sein.
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Eosol baut PV-Kraftwerke in Mexiko mit einer Leistung von insgesamt 283 Megawatt


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07.06.2017: Der spanische Projektentwickler Eosol Energy wird im mexikanischen Bundesstaat Durango drei Solarkraftwerke mit einer Leistung von kumuliert 283,6 Megawatt errichten. Nach Angaben der Regierung des Bundesstaates beläuft sich das Investitionsvolumen auf rund 250 Millionen Dollar.
Der Bau des ersten Projekts mit 108 Megawatt beginnt im August, mit der Fertigstellung wird im Juli 2018 gerechnet. Die Investition beträgt 100 Millionen Dollar. Das zweite Projekt mit 57,6 Megawatt startet im Februar nächsten Jahres und soll zum Jahresende ans Netz angeschlossen werden. Die Investition beläuft sich auf 50 Millionen Dollar. Das dritte Projekt mit 118 Megawatt Leistung und einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Dollar befindet sich noch in der Entwicklungsphase.
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